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Wohnheims-Abschlussfeier 2026 – Leiser Abschied, neue Anfänge

Dienstag, den 28. April 2026 um 08:26 Uhr

Im Abschied liegt etwas Besonderes.
Er ist nicht laut, nicht wirklich feierlich – vielmehr still. So wie ein Abend im Schülerwohnheim, wenn schon alle in ihren Zimmern sind, aber noch Licht brennt.
Wenn wir euch jetzt ansehen, denken wir nicht daran, dass etwas zu Ende gegangen ist, sondern vielmehr daran, wie viel hier geschehen ist, das in keinem Zeugnis sichtbar wird. Die nächtlichen Gespräche, das gemeinsame Lachen, die ersten Misserfolge, nach denen ihr trotzdem wieder aufgestanden seid – und jene Momente, in denen ihr es vielleicht selbst gar nicht bemerkt habt, aber angefangen habt, erwachsen zu werden.
Als Lehrkräfte kann man vieles unterrichten – Formeln, Jahreszahlen, Regeln. Doch das Wichtigste habt ihr voneinander gelernt: wie man wirklich da ist, wie man durchhält und manchmal auch, wie man loslässt.
Nun geht ihr von hier euren eigenen Weg. Und in solchen Momenten stellt sich vielen die Frage: Seid ihr bereit? Die Antwort ist einfach – nicht ganz. Und das ist völlig in Ordnung. Das Leben beginnt nicht dann, wenn man auf alles eine Antwort hat, sondern dann, wenn man losgeht und dabei weiterfragt.
Wenn wir euch etwas wünschen dürfen, dann nicht, dass ihr immer erfolgreich seid. Vielmehr wünschen wir euch, dass ihr Menschen bleibt, die den Mut haben, Neues zu versuchen, keine Angst vor Fehlern haben und nicht vergessen, woher sie kommen.
Dieses Wohnheim war nicht nur ein Gebäude, sondern ein Stück eures Lebens, das ihr immer mit euch tragen werdet. Und wir bleiben hier zurück – vielleicht mit ein wenig stilleren Fluren, aber mit dem sicheren Gefühl, dass wieder ein Jahrgang seinen eigenen Weg begonnen hat.
Dieser Anlass war jedoch nicht nur wegen des Abschieds der Abschlussklasse besonders, sondern auch, weil wir uns von zwei prägenden Mitarbeitenden des Internats verabschiedet haben.
Mit Frau Lehrerin Majzik verabschieden wir uns von einer bedeutenden Kollegin, die im Hintergrund unermüdlich gearbeitet hat. Wir danken ihr herzlich für all die Fürsorge und das engagierte Wirken, mit dem sie über Jahre hinweg unseren Alltag bereichert hat.
Anlässlich der Wohnheim-Abschlussfeier haben wir uns auch von Herrn Lehrer Galambos verabschiedet. Obwohl er noch bis zum Ende des Schuljahres bei uns bleibt und erst im August in den Ruhestand geht, war es uns wichtig, ihm bereits bei dieser gemeinsamen Gelegenheit unseren Dank auszusprechen. Als eine prägende Persönlichkeit des Wohnheimlebens hat er nicht nur bei den morgendlichen Weckrufen, sondern auch bei der Gestaltung des Gemeinschaftslebens eine herausragende Rolle gespielt. Seine Präsenz, sein Humor und sein Engagement haben für viele von uns die hier verbrachten Jahre unvergesslich gemacht.
Passt gut auf euch auf.
Und wenn ihr eines Tages auf diese Zeit zurückblickt, hoffen wir, dass ihr euch nicht nur erinnert, sondern sie auch ein wenig vermisst.
Geht euren Weg – und lebt so, dass ihr später mit einem Lächeln darauf zurückschauen könnt.

Wir wünschen euch allen viel Erfolg!

Júlia Desics
Leiterin der Wohnheimsgruppe

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Gegen das Vergessen – wir waren am JelenLét Festival

Donnerstag, den 26. März 2026 um 11:55 Uhr

Am 19. März, am Donnerstag, um 19.00 Uhr haben wir eine besondere Aufführung in dem Nationaltheater angeschaut. Diese Aufführung war in dem Programm des „Jelen/Lét“ Festivals, und es handelte sich um die Ungarndeutsche Vertreibung.
Um Viertel nach sechs sind wir in der Begleitung von Herrn Pozsonyi und Frau Desics zum Nationaltheater losgefahren. Als wir ankamen strahlten die wundersöhne Wände und die Aula Traulichkeit und Ruhe aus. Der Saal, in dem die Aufführung stattfand, wirkte klein, bot aber dennoch Platz für viele Menschen.
Während der gesamten Aufführung traten zwei Künstlerinnen auf. Eine spielte Gitarre, während die andere verschiedene Geschichten auf Deutsch vorlas. Teile der Geschichten spielten sich in Budaörs ab, wo die Vertreibung der Ungarndeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg zuerst begann. Es gab aber auch Geschichten, die zeigten, wie sich die Menschen an das neue Leben in Deutschland anpassten. Am Ende der Vorlesung hatte man noch die Möglichkeit zwanzig Minuten dort zu bleiben, um über die Schwaben und die Deportation zu sprechen.
Wie nach jedem Wohnheimprogramm, waren wir auch diesmal gemeinsam essen. Die Entfernung zwischen dem Theater und dem Restaurant legten wir am Donauufer zurück, währenddessen wir das wunderschöne Panorama unserer Hauptstadt bewunderten.
Meiner Meinung nach war die Vorführung interessant und berührend. Es hat mich zum Nachdenken angeregt wie hartnäckig die Schwaben waren. Auch wenn der Abschied schwergefallen sein mag, haben sie sich der Situation angepasst und sich in der Fremde ein neues Zuhause geschaffen. Auch in meiner Familie gab es Schwaben, zwei von meinen Ururgroßeltern wurden ausgesiedelt. Deshalb habe ich diese Vorstellung gewartet, um die Geschichten verschiedener Vertriebener kennenlernen zu  können. Ich kann es von ganzem Herzen allen Interessenten empfehlen.

Boglárka Milu, 9.NB

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Faschingsabend im Wohnheim

Donnerstag, den 19. Februar 2026 um 10:18 Uhr

Im Internat haben wir auch in diesem Jahr wieder unser Faschingsprogramm veranstaltet. Obwohl die traditionellen Kostüme diesmal ausblieben, machten die gemeinsamen Erlebnisse und die gute Stimmung den Abend dennoch zu einem besonderen Ereignis.
Mehrere Schülerinnen und Schüler backten Pizza, was nicht nur ein leckeres Abendessen bedeutete, sondern auch zu einer echten gemeinschaftlichen Aktivität wurde. Die gemeinsame Vorbereitung und das anschließende Essen boten eine gute Gelegenheit für Gespräche und Begegnungen.
Im Rahmen des Programms fanden außerdem Clash-Royale-Turniere sowie Gesellschaftsspiele statt. Mit Freude stellten wir fest, dass die Lernenden offen aufeinander zugingen, zusammenarbeiten konnten, sich gegenseitig anfeuerten und die Spannung des Wettbewerbs in einem respektvollen Rahmen erlebten.
Besonders wertvolle Momente entstanden, als sich auch die Erzieherinnen und Erzieher an den Spielen beteiligten. Diese Situationen stärkten das Vertrauen zwischen den Schülerinnen und Schülern und ihren Betreuenden weiter und boten Gelegenheit für ein ungezwungeneres, persönlicheres Beisammensein.
So konnten wir gemeinsam einen ruhigen, fröhlichen und gemeinschaftsbildenden Abend verbringen, der erneut zeigte, wie wichtig solche Anlässe für das Leben im Wohnheim sind.
Majzik Edit

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Autogenes Training – Hilfe bei der Stressbewältigung und für einen ruhigeren Alltag

Donnerstag, den 12. Februar 2026 um 11:32 Uhr

An unserer Schule startete am 11. Februar 2026 eine Gruppe für autogenes Training. Ein Einstieg ist auch in der kommenden Woche noch möglich.
Ich möchte zeigen, warum es sich für jede Schülerin und jeden Schüler lohnt, dieses Angebot in Betracht zu ziehen.
Kinder und Jugendliche sind heute zahlreichen Erwartungen und Reizen ausgesetzt. Lernen, Klassenarbeiten und soziale Situationen verursachen oft innere Anspannung, die sich auf die Leistung, den Schlaf und das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann. Autogenes Training ist eine wissenschaftlich fundierte Entspannungsmethode, die Kindern hilft, bewusst zu entspannen und sich selbst zu beruhigen.
Durch regelmäßiges Üben kann:
  • Angst und Prüfungsstress reduziert werden,
  • Aufmerksamkeit und Konzentration verbessert werden,
  • das Einschlafen erleichtert werden,
  • die emotionale Selbstregulation und Stressresistenz gestärkt werden.
Die Einheiten finden in einer sicheren und unterstützenden Atmosphäre statt. Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Methode schrittweise und altersgerecht. Ziel ist es, dass sie die Technik später auch selbstständig vor oder nach schwierigen Situationen anwenden können.
Nach Abschluss des Trainings können die Schülerinnen und Schüler ausgeglichener und mit größerer innerer Sicherheit am Schulalltag teilnehmen. Das autogene Training bietet hierfür ein nachhaltiges und langfristig nutzbares Instrument.
Ich freue mich, alle herzlich mittwochs ab 16:30 Uhr im Internat begrüßen zu dürfen!
Edit Majzik
 

Attila József aus einem anderen Blickwinkel

Dienstag, den 20. Januar 2026 um 08:20 Uhr

Am Montagabend, dem 19. Januar 2026, starteten die Schüler und Schülerinnen des Schülerwohnheims das neue Schuljahr mit einem besonderen kulturellen Programm. Anlässlich des Tages der Ungarischen Kultur nahmen wir an einem József-Attila-Abend im Bubik-István-Theatersaal des Csili-Kulturzentrums teil.

Die Aufführung suchte nach einer Antwort auf die Frage, was József Attila uns heute bedeutet. Wir kennen seinen Lebensweg, haben Lieblingsgedichte und interpretieren seine Zeilen immer wieder neu, dennoch denken wir selten darüber nach, welche zerstörerische Leidenschaft und welches elementare Verlangen nach Liebe in ihm wirkten. Mit den Worten von Sándor Márai: „József Attila griff mit der Kraft des Wahnsinns, mit einem einzigen Wort manchmal tiefer als jeder andere vor ihm.“ Aus dieser Tiefe schöpfte auch die Aufführung.

In der persönlich gehaltenen Darbietung von Miklós H. Vecsei zeichnete sich der Lebensweg des Dichters, seine Lieben und seine inneren Kämpfe vor uns ab – mit József Attilas eigenen Worten: aus seinen Briefen, Notizen und natürlich aus seinen Gedichten. Das Stück, das seit 2018 im Repertoire des Vígszínház-Theaters steht, kam in einer reisefähigen Version zu uns, und mitwirkte auch der Frontmann der Band Platon Karataev, Gergely Balla. Die 80-minütige Aufführung ohne Pause bot ein tiefes, ernstes und bewegendes Erlebnis, das viele von uns noch lange zum Nachdenken brachte.

Zum Abend gehörten natürlich nicht nur geistige, sondern auch körperliche Herausforderungen: Der Spaziergang vom Internat zum Theater – und der Rückweg – war denkwürdig kalt. Zum Glück wärmte ein kurzer Halt bei McDonald’s nach der Vorstellung nicht nur die gute Laune, sondern auch unsere ausgekühlten Gliedmaßen wieder auf. Mit vielen Erlebnissen – und Gedanken – kehrten wir gegen halb neun abends ins Internat zurück.

Dieser Abend war nicht nur ein Theaterbesuch, sondern eine echte Begegnung mit József Attila: als Mensch, als Dichter, als leidende und nach Liebe verlangende Seele. Es war ein schöner und unvergesslicher Jahresbeginn für uns alle.

Desics Júlia
Wohnheimserzieherin

Közös alkotás és felszabadult játék a kollégium udvarán

Donnerstag, den 08. Januar 2026 um 14:36 Uhr

Der heutige Schneemannbau-Wettbewerb am Nachmittag entwickelte sich schließlich ganz anders, als wir es ursprünglich geplant hatten – aber vielleicht wurde er gerade dadurch besonders unvergesslich. Die Schülerinnen und Schüler entschieden gemeinsam, nicht mehrere kleinere Schneemänner zu bauen, sondern ein einziges großes Gemeinschaftswerk im Hof des Wohnheims entstehen zu lassen.
Zu Beginn machten sich zwei begeisterte Schüler an die Arbeit, doch die gute Stimmung und das gemeinsame Ziel rissen die anderen schnell mit. Nach und nach schlossen sie sich an, sodass am Ende bereits acht Schülerinnen und Schüler den Schneemann formten, ausrichteten und perfektionierten. Das gemeinsame Bauen wurde jedoch immer wieder von fröhlichen Schneeballschlachten unterbrochen, bei denen sich schnell zeigte: Wer keine ordentliche Ladung Schnee in den Nacken bekommen wollte, flüchtete sich in den sicheren Schutz von Frau Majzik.
Zwischen Lachen und Spielen zeichneten sich im Hof des Internats immer mehr Schneeengel im frischen Schnee ab, während der Schneemann langsam und mit vereinten Kräften seine endgültige Form annahm. Der Nachmittag drehte sich nicht nur um das gemeinsame Schaffen, sondern auch um das unbeschwerte Beisammensein und die Kraft der Gemeinschaft.
Obwohl die Kälte die Teilnehmenden ordentlich auf die Probe stellte, bereute niemand die Zeit im Freien. Müde, durchgefroren, aber innerlich gestärkt kehrten die Schülerinnen und Schüler in die Mauern des Internats zurück – vor allem, um sich aufzuwärmen.
Dieser Nachmittag bewies einmal mehr, dass gemeinsame Erlebnisse, unbeschwertes Spielen und Zusammenarbeit selbst den kältesten Wintertag erwärmen können.
Edit Majzik

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Außergewöhnliche Weihnachten im Schülerwohnheim – weil wir es so lieben

Mittwoch, den 17. Dezember 2025 um 07:08 Uhr

Das diesjährige Weihnachtsfest im Schülerwohnheim war alles andere als still und feierlich. Stattdessen war es laut, duftend, lebendig – und sehr, sehr fröhlich. Für einen Abend verwandelte sich das Schülerwohnheim in eine echte weihnachtliche Abenteuerlandschaft, in der man zwischen den von den Erzieherinnen und Erziehern gestalteten Stationen hin- und hergehen, stehen bleiben, spielen, essen und lachen konnte.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten außerdem einen Laufzettel, mit dem sie alle Stationen besuchen konnten. An jeder Station gab es niedliche winterlich-weihnachtliche Stempel als Belohnung für die aktive Teilnahme. Das Sammeln der Stempel wurde schnell zu einer echten Motivation, denn wer alle vier Stempel gesammelt hatte, bekam eine Weihnachtsüberraschung – ehrlich gesagt war aber schon das Sammeln selbst ein großartiges Erlebnis.
An einer Stelle wurde gerade Pizza gebacken, an einer anderen Lebkuchen zubereitet – mit der herzlichen Unterstützung von Frau Desics. In der Luft vermischten sich der Duft von Salami, Gewürzen und Weihnachten. Beim Backen gingen natürlich nicht nur die Speisen, sondern auch die gute Laune ordentlich auf.
In der Kreativecke entstanden mit Frau Latinovits Papiersterne und Filz-Tannenbäume, während ununterbrochen geplaudert wurde. Am Tisch von Edit néni konnten die Kinder Steine bemalen, Würfel-Zeichenspiele ausprobieren oder sich an logischen Geschicklichkeitsspielen versuchen. Auch bei Herrn Pozsonyi gab es kein Innehalten: Die blitzschnellen Dobble-Duelle, Clash-Royale-Runden, Tischfußballspiele mit lautem Torjubel und das freundschaftliche Necken sorgten ständig für Gelächter.
Der Abend wurde zusätzlich dadurch bereichert, dass wir auch einen Vertreter des Trägers, Zoltán Schmidt, zu Gast hatten. Er verbringt diese Woche im Schülerwohnheim und konnte so aus erster Hand erleben, wie ein Weihnachtsabend bei uns aussieht: lebendig, herzlich und voller Leben.
Insgesamt waren es viel Lachen, noch mehr Kichern, gestempelte Laufzettel und unzählige gemeinsame Erlebnisse, die dieses außergewöhnliche Weihnachtsfest im Schülerwohnheim geprägt haben – genau so, wie wir uns später gerne daran erinnern werden.
Wir wünschen allen ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest!

Edit Majzik
Fachschaftsleiterin im Schülerwohnheim

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Als der Nikolaus in die Nachtruhe einbrach – oder: das Klingeln am Donnerstagabend im Wohnheim

Donnerstag, den 11. Dezember 2025 um 15:55 Uhr

4. Dezember. Ein weiterer völlig durchschnittlicher, fast schon langweilig dahinplätschernder Nachmittag im Schülerwohnheim. Die drei üblichen Lernzeiten hatten alle hinter sich gebracht – manche heldenhaft, andere eher im bloßen Überlebensmodus. Gegen Abend machte sich jeder bereit für die wohlverdiente Ruhe, als plötzlich ein verdächtiges Klingeln die Stille der Flure durchbrach.
Zuerst dachten wir, jemand hätte das weihnachtliche Einstimmen ein wenig zu ernst genommen und wäre auf eine geheime Mission mit klappernden Dekoanhängern gegangen. Als dann schon der halbe Stock spekulierte, brach die Wahrheit über uns herein: Unsere Zimmertür flog unvermittelt auf – und herein kam … der Nikolaus! Und nicht einmal allein: Er brachte seinen Gehilfen gleich mit, beide voll ausgerüstet.
Wie sich herausstellte, hatten Herr Walter und Frau Latinovits die Rollen der weihnachtlichen Spezialeinheit übernommen. Für Stimmung war gesorgt: Der Nikolausbart, das Kostüm, der Kopfschmuck – alles genau so, dass man gleichzeitig lachen und ein bisschen verlegen werden musste. Das Duo, das von Zimmer zu Zimmer zog, hinterließ überall fröhliches Gelächter.
Auch die Internatsschüler gingen nicht leer aus: Jeder erhielt ein hübsch verziertes kleines Päckchen voller Schokolade, das – wenig überraschend – in Rekordzeit verschwunden war.
Der diesjährige Nikolaus im DNG-Internat war wirklich gut gelaunt und unvergesslich. Genau so außergewöhnlich, wie es perfekt war.
Hoffen wir, dass im nächsten Jahr wieder dieses kleine Glöckchen erklingt!

Geschrieben von Frau Desics, nach einer Idee von Petra Varsányi, Klasse 9.NB.

Adventskranzbasteln 2025

Freitag, den 28. November 2025 um 15:41 Uhr

Auch in diesem Jahr eröffnete unsere Schule die Adventszeit mit einem besonderen gemeinschaftlichen Erlebnis: An zwei Nachmittagen veranstalteten wir den traditionellen Adventskranzbastelnachmittag des Gymnasiums, zu dem sowohl Schüler als auch Lehrkräfte mit großer Begeisterung kamen.

Im Mittelpunkt des Programms stand natürlich das Basteln der Adventskränze, doch die Veranstaltung war weit mehr als eine einfache handwerkliche Beschäftigung. An beiden Nachmittagen erfüllte echte Adventsstimmung den Speisesaal des Internats: leise Weihnachtsmusik sowie der Duft von Tannenzweigen und Orangen empfingen die Ankommenden. Die Teilnehmenden arbeiteten von der ersten Minute an hilfsbereit miteinander: ein guter Rat, eine gemeinsam gebundene Schleife oder ein angebotenes Dekorationselement waren schöne Beispiele dafür, welch starke Gemeinschaft wir bilden.

Die Arbeit wurde vom professionellen Duo der Lehrerinnen Latinovits und Majzik koordiniert. Schritt für Schritt zeigten sie, wie man Tannenzweige ästhetisch befestigt, wie die Kerzen sinnvoll platziert werden und mit welchen kleinen Tricks man den Kranz wirklich festlich gestalten kann. Dank ihrer Hilfsbereitschaft konnten selbst diejenigen sicher arbeiten, die zum ersten Mal einen Adventskranz herstellten.

Am Ende der beiden Nachmittage reihten sich auf den Tischen wahrhaft märchenhafte Ergebnisse aneinander: Jeder Kranz wurde einzigartig, und doch trug jeder die innige, friedvolle Botschaft des Advents in sich. Das gemeinsame Gestalten brachte nicht nur schöne Dekorationen hervor, sondern auch bleibende Erlebnisse: anregende Gespräche, gemeinsames Lachen und die freudige Erwartung der nahenden Festtage.

Die Veranstaltung bewies erneut, wie viel es bedeutet, wenn eine Gemeinschaft gemeinsam auf die Feiertage hinarbeitet. Das Adventskranzbasteln brachte auch in diesem Jahr echte seelische Einstimmung und unvergessliche Momente für alle, die daran teilnahmen.

Edit Majzik (Organisatorin)

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Ein besonderer Abend

Mittwoch, den 19. November 2025 um 13:28 Uhr

Schülerinnen und Schüler unseres Wohnheimes konnten am Abend des 13. November ein besonderes Erlebnis sammeln: Im Budaörsi Latinovits Theater sahen sie die Vorstellung „Der seltsame Fall des Hundes in der Nacht“.

Im Mittelpunkt des Stücks steht ein Junge, der mit Autismus-Spektrum-Störung lebt. Um den autistischen Zustand besser zu verstehen, nahmen die Wohnheimsbewohner am Tag vor dem Theaterbesuch an einem vorbereitenden Gespräch teil, das über die Vielfalt des Autismus und die damit verbundenen Mythen informierte. Obwohl die Wissenschaft bedeutende Fortschritte erzielt hat, bestehen in der Öffentlichkeit weiterhin zahlreiche Stereotype und Unsicherheiten über Autismus. Ein breiter Konsens herrscht jedoch darüber, dass die frühzeitige Erkennung und die richtige, individuell zugeschnittene Unterstützung wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien beitragen.

Die Aufführung erzählt die Geschichte des 15-jährigen Christopher Boone, der in vielerlei Hinsicht nicht durchschnittlich ist: Er kann ohne Schwierigkeiten die Primzahlen bis 7507 aufzählen, trägt überall seinen Liebling – eine Ratte – mit sich, schlägt den Kopf gegen die Wand, wenn er zu vielen Reizen gleichzeitig ausgesetzt ist, und bereitet sich auf eine Mathematikprüfung auf erhöhtem Niveau vor, obwohl er eine Förderschule besucht. Die Produktion basiert auf dem preisgekrönten Roman von Mark Haddon, den Simon Stephens für das Londoner National Theatre dramatisiert hat. Die Geschichte entfaltet sich aus Christophers Perspektive: Während seiner Ermittlungen rund um den rätselhaften Tod des Hundes Wellington des Nachbarn erhalten wir nicht nur Einblick in die Welt eines Jungen mit außergewöhnlicher Denkweise, sondern auch in die familiäre und emotionale Suche, die Christopher und seine Angehörigen durchlaufen. Am Ende fügen sich alle Geheimnisse zusammen, die Spannung löst sich.

Die 80-minütige Aufführung haben wir gemeinsam mit Christopher in jeder Minute mitgefiebert. Kein Wunder, dass wir danach hungrig waren: Das Theaterabendessen – mittlerweile schon traditionell – nahmen wir in der Etele Plaza ein, in guter Stimmung und mit angeregten Gesprächen, die das Programm abrundeten. Anschließend, zurück im Internat, hatten wir alle das Gefühl, einen erfahrungs- und ereignisreichen Abend erlebt zu haben.

(Petra Varsányi, 9.NB)

 

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