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DNG Gedenkfeier (2024) zur Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen...

Freitag, den 19. Januar 2024 um 14:15 Uhr

Im Spätherbst 1944 begann die größte Tragödie in der Geschichte der deutschen Bevölkerung in Ungarn: die Deportation der Schwaben in Arbeitslager und die Zwangsdeportation nach Deutschland. Seit 2012 ist der 19. Januar der Tag des Gedenkens an diese kollektive Tragödie.
In diesem Jahr wurde an dieses Ereignis erinnert, indem ein früheres großes Schulprojekt in Erinnerung gerufen wurde.
Im Jahr 2016 führte unsere Schule ein landesweites Projekt mit dem Titel "Die Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen - vor 70 Jahren geschehen" durch, das sich mit der Geschichte und den Traumata der Deutschen in Ungarn zwischen 1944 und 1949 befasste.
Im Rahmen des Projekts führten 51 Schülerinnen und Schüler der Schule unter der Leitung der Lehrerinnen Zsuzsanna Bozzai und Krisztina Varsányi eine ernsthafte Datensammlung durch: Sie besuchten 22 Siedlungen und führten 42 Interviews mit Überlebenden der Deportation und Vertreibung.
Aus den Interviews haben wir eine thematische Sammlung von Interviews und Unterrichtshilfen zusammengestellt, in denen die Überlebenden und die heutigen Schüler ihre Erinnerungen entlang bestimmter Thematik wiedergeben.

Die vollständige Sammlung der Interviews finden Sie unter folgendem Link....

Darüber hinaus hat unsere Theatergruppe unter der Leitung von Lehrerin Fanni Örkényi 2016 ein Theaterstück erarbeitet und mit großem Erfolg an mehreren Orten im ganzen Land inszeniert.
Für die diesjährige Gedenkveranstaltung haben wir eine 60-minütige Kurzfassung der gesammelten Interviews zusammengestellt, die Sie sich ansehen können, wenn Sie auf das Bild unten klicken...
Vor dem Filmschau fand eine kurze Diskussion statt, in der Projektleiter und Schauspieler, Lehrer und ehemalige Schüler ihre Erinnerungen schilderten.
Am selben Tag vertraten einige unserer Schüler unsere Schule auch bei der Gedenkveranstaltung in Csepel und würdigten das Andenken an die Deportierten mit einem kurzen Programm.

Kreative Gedenkfeier 1848

Montag, den 20. März 2023 um 11:29 Uhr

Am 14. März 2023 haben wir die Gedenkfeier anlässlich der Ereignisse von 1848/49 in Form von kreativen Beschäftigungen gehalten.

Die Bilder geben eine Kostprobe...

 

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Registration für die Gedenkprogramme 1848

Dienstag, den 07. März 2023 um 10:41 Uhr

Die Gedenkveranstaltung für 1848 wird dieses Jahr im Rahmen von Workshops gehalten.

Am 14. März (Dienstag) halten eure kreativen Lehrer zwischen 8:00-9:30 kreative Workshops, für die ihr euch frei anmelden könnt. Handwerkeln, Filmschau, Quiz, Frisuren machen, Besuch im Kaffehaus Pilvax usw.

Ihr sollt aus den 16 Programmen EIN Programm auswählen!

Hier findet ihr das Programmangebot:

ONLINE REGISTRATION

 

 

Schweres Gepäck - wir gedenken der Verschleppung und Vertreibung 2023

Donnerstag, den 09. Februar 2023 um 09:50 Uhr

Anlässlich der Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen hat sich eine Schülergruppe aus dem DNG das Audio-Theaterstück "Schweres Gepäck" im Betheln Téri Színház angeschaut. 

Über ihre Erlebnisse haben drei Schüler einen Bericht verfasst, die unter diesem Link zu erreichen sind...

Wir danken der Deutschen Selbstverwaltung Budapest für die Unterstützung, Frau Lackzó für die Organisation, und Frau Szép für die Begleitung!

Wir danken der Deutschen Selbstverwaltung Budapest für die Unterstützung, Frau Lackzó für die Organisation, und Frau Szép für die Begleitung!

 

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Theresia Lunczer wäre dieses Jahr 80

Montag, den 06. Februar 2023 um 09:58 Uhr

 
Theresia Lunczer (1943 - 21011), erste stellvertretende Schulleiterin des DNG, herausragende Persönlichkeit der ungarndeutschen Bildung, wäre am 30. Januar 2023 80 Jahre alt. Mit den folgenden Zeilen gedenken wir ihr.
 
Theresia Lunczer ist am 30. Januar 1942 in Tarján, in einer schwäbischen Familie geboren. Sie studierte Deutsch und Geschichte auf Lehramt, ihren Studienabschluss machte sie an der Eötvös-Lorand-Universität, am Jahre 1967. 
 
Ihre Lehrerlaufbahn begann am Vörösmarty-Mihály-Gymnasium in Érd, dann wechselte sie zum Budapester Kossuth-Lajos-Gymnasium, wo sie in dem neu gegründeten deutschen Klassenzug Deutsch, sowie Geschichte und Volkskunde unterrichtete. Seit 1986 war sie stellvertretende Schulleiterin, dann übernahm sie die gleiche Aufgabe am inzwischen selbständig gewordenen Budapester Deutschen Nationalitätengymnasium, wo sie bis zum Ruhestand, 1997, arbeitete. 
 
Ihr lag die Erhaltung der Identität und Traditionen des Ungarndeutschtums immer am Herzen. Als Mitglied zahlreicher Nationalitätenvereine und –Organisationen und in ihrer Lehrertätigkeit engagierte sie sich für die Ungarndeutschen. Hunderte von dankbaren Schülern und Schülerinnen behalten sie in guter Erinnerung. 
 
 

Wir gedenken der Vertreibung und Verschleppung der Ungarndeutschen 2023

Montag, den 23. Januar 2023 um 11:13 Uhr

Am 19. Január 2023 schaute die ganze Schule den Film “Mi, svábok mindig jó magyarok voltunk” als Gedenken an die vertriebenen Ungarndeutschen an. Um 9 Uhr fand auch ein Gespräch mit dem Regisseur, Herrn Gábor László statt. Das Gespräch wurde von Herrn Martin Surman-Majeczki moderiert.

Ab 10 Uhr haben dann Schülerinnen und Schüler von Partnergrundschulen bzw. Vertreter von Selbstverwaltungen den Film angeschaut. Wir danken der Deutschen Selbstverwaltung in Pestelisabeth für die Organisation!

Am selben Tag haben auch einige SchülerInnen mit einem kurzen Programm am feierlichen Gedenken in Tschepele teilgenommen.

Városi emléktúrával emlékeztünk a március 15-i eseményekre (2022)

Mittwoch, den 16. März 2022 um 08:11 Uhr

Dieses Jahr gedachten wir den Ereignissen von 1848/49 mit einer Stadttour, in dessen Rahmen die Klassen die wichtigsten Stationen der Revolution vom 15. März aufgesucht haben. So z.B. das Kaffeehaus Pilvax, das Nationalmuseum usw.

Die Klassen haten mit Hilfe von Stadkarten die einzelnen Stationen zu finden und bei jeder Station Aufgabenblätter zu lösen.

Wir danken allen für die aktive Teilnahme und besonderer Dank gilt Frau Renáta Koncz und Frau Erzsébet Laczkó den Leiterinnen des Projektes!

 

 

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Gedenkfeier (2022) in Tschepele anlässlich der Vertreibung

Montag, den 24. Januar 2022 um 13:10 Uhr

Die Deutsche Selbstverwaltung von Tschepele hielt am 19. Januar 2022 eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen, an der die Selbstverwaltung des XXI. Bezirks, die Deutsche Selbstverwaltung Tschepele, andere politische und Zivilorganisationen, bzw. Privatpersonen Kränze unter die Gedenktafel am Gebäude der Selbstverwaltung niedergelegt haben. Auch das DNG war mit dabei.

Unsere Schüler haben mit ihrer anspruchsvollen Produktion zum Gedenken beigetragen. Zsófia Pálfi, Schülerin des DNG aus der Klasse 10A hat die Erinnerung von György Wittmann vorgelesen. Der Text wurde anhand eines Interviews verfasst, das in Rahmen des DNG-Projekts Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen aufgenommen wurde. Kinga Aranyvölgyi (9.B), Krisztián Barta (9.NA), Lilla Rubletzky-Kárász (9.B) und Laura Szabó (9.B) haben das Volkslied Heimat, o, Heimat vorgetragen.

Wir danken unseren Schülern und ihren vorbereitenden Lehrerinnen, Frau Fanni Örkényi und Frau Zsuzsanna Györfi für die niveauvolle Darbietung.

 

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Vertreibung, Verschleppung 2021 Gedenktag im DNG

Dienstag, den 19. Januar 2021 um 14:41 Uhr

Der 19. Januar ist der offizielle Gedenktag der Vertreibung und Verschleppung der Ungarndeutschen. Das Datum weist darauf hin, dass im Jahr 1946 an diesem Tag die organisierte Vertreibung der Ungarndeutschen aus Ungarn begonnen hat. Der erste Zug fuhr mit den Bewohnern von  Wudersch los, um sie mit Zwang nach Westen auszusiedeln.  

Wir wollten dieses Jahr mit einem gemeinsamen Filmschau in der Turnhalle den Ereignissen gedenken, dies konnte aber wegen der Pandemie nicht verwirklicht werden, so haben wir unsere Pläne geändert und uns den online Möglichkeiten angepasst. 

Unsere Schule hat im Jahr 2016 mit dem Titel „Verschleppung und Vertreibung der Ungarndeutschen – vor 70 Jahren geschehen” ein Projekt durchgeführt, in dessen Rahmen die Geschichte und das Trauma der Ungarndeutschen zwischen 1944-1949 thematisiert wurden. Im Rahmen des Schulprojekts erzählten 42 Zeitzeugen mithilfe von Videoaufnahmen über die Zwangsarbeit in der Sowjtunion und über die Vertreibung der Ungarndeutschen. Wir haben aus dem gesammelten Material auch einen Lehrstoff zusammengestellt, der zu Unterrichtszwecken eingesetzt werden kann. Am Anfang des Videomaterials ist eine kurze Zusammenfassung der damaligen historischen Ereignisse zu sehen und zu hören. Mit der Verwendung dieses Lehrstoffes gedachten wir dieses Jahr den traurigen Ereignissen. 

Wenn Sie auf folgendes Bild klicken, ist der Lehrstoff zu erreichen.

Unter folgendem Link sind alle gesammelten Materialien zu erreichen.

 

So gedachten wir im jahr 2018 den Ereignissen von '56

Mittwoch, den 24. Oktober 2018 um 12:39 Uhr

Dieses Jahr haben wir eine weniger konventionelle, erlebnisorientierte Form des Gedenkens an die Revolution von 1956 gewählt. Wir haben mit unseren Schülern die wichtigsten Schauplätze der Revolution in Budapest aufgesucht, die der Helden der Revolution gedenken, wo sie verschiedene Rätsel aufdecken mussten...

Als erster Schritt haben alle Klassen ein Quiz im Thema ausgefüllt. Danach machten wir uns auf den Weg... Unser erster Weg führte zum Denkmal der Technischen Universität. Danach suchten wir den zweiten emblematischen Schauplatz der Revolution auf, nämlich die Corvin Gasse, wo sehr Vieles an die Ereignisse erinnert. Unsere nächste Station war bei dem Ungarischen Radio und letzten Endes haben wir unsere Tour am Nagyvárad Platz beendet, wo ebenfalls ein Denkmal in diesem Thema steht.

An den einzelnen Schauplätzen mussten unsere Schülerinnen und Schüler auch Aufgaben lösen, was wesentlich dazu beigetragen hat, dass wir die Erinnerungen an dieses historisch wichtiges Ereignis auffrischen.

Wir danken Frau Tünde Antal-Tóth für ihre Organisationsarbeit und auch für die aktive Teilnahme von allen Schülern und Lehrern!

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