Wohnheims-Abschlussfeier 2026 – Leiser Abschied, neue Anfänge
Und wenn ihr eines Tages auf diese Zeit zurückblickt, hoffen wir, dass ihr euch nicht nur erinnert, sondern sie auch ein wenig vermisst.
Wir wünschen euch allen viel Erfolg!
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Gegen das Vergessen – wir waren am JelenLét Festival
Boglárka Milu, 9.NB
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Faschingsabend im Wohnheim
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Autogenes Training – Hilfe bei der Stressbewältigung und für einen ruhigeren Alltag
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Angst und Prüfungsstress reduziert werden,
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Aufmerksamkeit und Konzentration verbessert werden,
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das Einschlafen erleichtert werden,
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die emotionale Selbstregulation und Stressresistenz gestärkt werden.
Attila József aus einem anderen Blickwinkel

Am Montagabend, dem 19. Januar 2026, starteten die Schüler und Schülerinnen des Schülerwohnheims das neue Schuljahr mit einem besonderen kulturellen Programm. Anlässlich des Tages der Ungarischen Kultur nahmen wir an einem József-Attila-Abend im Bubik-István-Theatersaal des Csili-Kulturzentrums teil.
Die Aufführung suchte nach einer Antwort auf die Frage, was József Attila uns heute bedeutet. Wir kennen seinen Lebensweg, haben Lieblingsgedichte und interpretieren seine Zeilen immer wieder neu, dennoch denken wir selten darüber nach, welche zerstörerische Leidenschaft und welches elementare Verlangen nach Liebe in ihm wirkten. Mit den Worten von Sándor Márai: „József Attila griff mit der Kraft des Wahnsinns, mit einem einzigen Wort manchmal tiefer als jeder andere vor ihm.“ Aus dieser Tiefe schöpfte auch die Aufführung.
In der persönlich gehaltenen Darbietung von Miklós H. Vecsei zeichnete sich der Lebensweg des Dichters, seine Lieben und seine inneren Kämpfe vor uns ab – mit József Attilas eigenen Worten: aus seinen Briefen, Notizen und natürlich aus seinen Gedichten. Das Stück, das seit 2018 im Repertoire des Vígszínház-Theaters steht, kam in einer reisefähigen Version zu uns, und mitwirkte auch der Frontmann der Band Platon Karataev, Gergely Balla. Die 80-minütige Aufführung ohne Pause bot ein tiefes, ernstes und bewegendes Erlebnis, das viele von uns noch lange zum Nachdenken brachte.
Zum Abend gehörten natürlich nicht nur geistige, sondern auch körperliche Herausforderungen: Der Spaziergang vom Internat zum Theater – und der Rückweg – war denkwürdig kalt. Zum Glück wärmte ein kurzer Halt bei McDonald’s nach der Vorstellung nicht nur die gute Laune, sondern auch unsere ausgekühlten Gliedmaßen wieder auf. Mit vielen Erlebnissen – und Gedanken – kehrten wir gegen halb neun abends ins Internat zurück.
Dieser Abend war nicht nur ein Theaterbesuch, sondern eine echte Begegnung mit József Attila: als Mensch, als Dichter, als leidende und nach Liebe verlangende Seele. Es war ein schöner und unvergesslicher Jahresbeginn für uns alle.
Desics Júlia
Wohnheimserzieherin
Közös alkotás és felszabadult játék a kollégium udvarán
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Außergewöhnliche Weihnachten im Schülerwohnheim – weil wir es so lieben
Edit Majzik
Fachschaftsleiterin im Schülerwohnheim
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Als der Nikolaus in die Nachtruhe einbrach – oder: das Klingeln am Donnerstagabend im Wohnheim
Geschrieben von Frau Desics, nach einer Idee von Petra Varsányi, Klasse 9.NB.

Adventskranzbasteln 2025
Auch in diesem Jahr eröffnete unsere Schule die Adventszeit mit einem besonderen gemeinschaftlichen Erlebnis: An zwei Nachmittagen veranstalteten wir den traditionellen Adventskranzbastelnachmittag des Gymnasiums, zu dem sowohl Schüler als auch Lehrkräfte mit großer Begeisterung kamen.
Im Mittelpunkt des Programms stand natürlich das Basteln der Adventskränze, doch die Veranstaltung war weit mehr als eine einfache handwerkliche Beschäftigung. An beiden Nachmittagen erfüllte echte Adventsstimmung den Speisesaal des Internats: leise Weihnachtsmusik sowie der Duft von Tannenzweigen und Orangen empfingen die Ankommenden. Die Teilnehmenden arbeiteten von der ersten Minute an hilfsbereit miteinander: ein guter Rat, eine gemeinsam gebundene Schleife oder ein angebotenes Dekorationselement waren schöne Beispiele dafür, welch starke Gemeinschaft wir bilden.
Die Arbeit wurde vom professionellen Duo der Lehrerinnen Latinovits und Majzik koordiniert. Schritt für Schritt zeigten sie, wie man Tannenzweige ästhetisch befestigt, wie die Kerzen sinnvoll platziert werden und mit welchen kleinen Tricks man den Kranz wirklich festlich gestalten kann. Dank ihrer Hilfsbereitschaft konnten selbst diejenigen sicher arbeiten, die zum ersten Mal einen Adventskranz herstellten.
Am Ende der beiden Nachmittage reihten sich auf den Tischen wahrhaft märchenhafte Ergebnisse aneinander: Jeder Kranz wurde einzigartig, und doch trug jeder die innige, friedvolle Botschaft des Advents in sich. Das gemeinsame Gestalten brachte nicht nur schöne Dekorationen hervor, sondern auch bleibende Erlebnisse: anregende Gespräche, gemeinsames Lachen und die freudige Erwartung der nahenden Festtage.
Die Veranstaltung bewies erneut, wie viel es bedeutet, wenn eine Gemeinschaft gemeinsam auf die Feiertage hinarbeitet. Das Adventskranzbasteln brachte auch in diesem Jahr echte seelische Einstimmung und unvergessliche Momente für alle, die daran teilnahmen.
Edit Majzik (Organisatorin)
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Ein besonderer Abend
Schülerinnen und Schüler unseres Wohnheimes konnten am Abend des 13. November ein besonderes Erlebnis sammeln: Im Budaörsi Latinovits Theater sahen sie die Vorstellung „Der seltsame Fall des Hundes in der Nacht“.
Im Mittelpunkt des Stücks steht ein Junge, der mit Autismus-Spektrum-Störung lebt. Um den autistischen Zustand besser zu verstehen, nahmen die Wohnheimsbewohner am Tag vor dem Theaterbesuch an einem vorbereitenden Gespräch teil, das über die Vielfalt des Autismus und die damit verbundenen Mythen informierte. Obwohl die Wissenschaft bedeutende Fortschritte erzielt hat, bestehen in der Öffentlichkeit weiterhin zahlreiche Stereotype und Unsicherheiten über Autismus. Ein breiter Konsens herrscht jedoch darüber, dass die frühzeitige Erkennung und die richtige, individuell zugeschnittene Unterstützung wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien beitragen.
Die Aufführung erzählt die Geschichte des 15-jährigen Christopher Boone, der in vielerlei Hinsicht nicht durchschnittlich ist: Er kann ohne Schwierigkeiten die Primzahlen bis 7507 aufzählen, trägt überall seinen Liebling – eine Ratte – mit sich, schlägt den Kopf gegen die Wand, wenn er zu vielen Reizen gleichzeitig ausgesetzt ist, und bereitet sich auf eine Mathematikprüfung auf erhöhtem Niveau vor, obwohl er eine Förderschule besucht. Die Produktion basiert auf dem preisgekrönten Roman von Mark Haddon, den Simon Stephens für das Londoner National Theatre dramatisiert hat. Die Geschichte entfaltet sich aus Christophers Perspektive: Während seiner Ermittlungen rund um den rätselhaften Tod des Hundes Wellington des Nachbarn erhalten wir nicht nur Einblick in die Welt eines Jungen mit außergewöhnlicher Denkweise, sondern auch in die familiäre und emotionale Suche, die Christopher und seine Angehörigen durchlaufen. Am Ende fügen sich alle Geheimnisse zusammen, die Spannung löst sich.
Die 80-minütige Aufführung haben wir gemeinsam mit Christopher in jeder Minute mitgefiebert. Kein Wunder, dass wir danach hungrig waren: Das Theaterabendessen – mittlerweile schon traditionell – nahmen wir in der Etele Plaza ein, in guter Stimmung und mit angeregten Gesprächen, die das Programm abrundeten. Anschließend, zurück im Internat, hatten wir alle das Gefühl, einen erfahrungs- und ereignisreichen Abend erlebt zu haben.
(Petra Varsányi, 9.NB)
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