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Gemeinsame Chemie- und Geographiestunde mit Bálint Kőnig

Dienstag, den 14. April 2026 um 15:06 Uhr

Es ist inzwischen zu einer schönen Tradition an unserer Schule geworden, dass Herr Martin Surman-Majeczki und Frau Katalin Kalmár für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen eine außergewöhnliche gemeinsame Unterrichtsstunde gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei der Vulkanismus, der anhand eines spektakulären „Vulkanausbruchs“ experimentell veranschaulicht wird. Darüber hinaus werden jedes Jahr weitere spannende Themen aus der Welt der Geographie und Chemie vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler können Experimente erleben, die im regulären Unterricht nur selten oder gar nicht durchgeführt werden können. So werden auch eher theoretische Unterrichtsinhalte anschaulich und lebendig.

Diese besonderen Unterrichtsstunden wären ohne Bálint Kőnig nicht möglich. Als junger Wissenschaftler gehört er zu den engagierten Nachwuchsforschern der ungarischen Wissenschaft. Er studierte an der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) und absolviert dort derzeit ein Promotionsstudium. Beruflich arbeitet er am HUN-REN Forschungszentrum für Naturwissenschaften, wo er als Mitglied der Forschungsgruppe für Organokatalyse am Institut für Organische Chemie tätig ist. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter leistet er einen wichtigen Beitrag zur modernen chemischen Forschung, insbesondere auf dem Gebiet der organischen Chemie. Darüber hinaus präsentiert er jedes Jahr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nacht der Forschenden“ verschiedene spannende Experimente.

Bálints Werdegang zeigt eindrucksvoll, wie sich eine wissenschaftliche Laufbahn bereits in jungen Jahren durch Ausdauer, Engagement und Begeisterung für die Naturwissenschaften erfolgreich aufbauen lässt.

Wir danken ihm herzlich, dass er durch die Vermittlung unserer Lehrkräfte an unsere Schule gekommen ist und unseren naturwissenschaftlichen Unterricht mit seinen faszinierenden Experimenten bereichert hat. Wir freuen uns schon darauf, ihn auch in Zukunft wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

Mithilfe der folgenden Bilder könnt auch ihr einen Einblick in die Experimentiereihe gewinnen.

Panna Jamniczky (Klasse 9.A)

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Von vulkanischen Felsen bis zu Stadtspaziergängen: Irlands Geografie auf Englisch – Die Erlebnisberichte unserer Schülerinnen und Schüler von einer außergewöhnlich schönen Reise

Donnerstag, den 25. Juni 2026 um 09:40 Uhr

Im Mai 2026 sammelten die Schülerinnen und Schüler unserer Schule unter der Leitung von Frau Győrfi Zsuzsanna Klaudia und Herrn Martin Surman-Majeczki unvergessliche Erfahrungen. Im Rahmen einer spannenden Studienreise machten sie sich auf, die „smaragdgrüne Insel“, also Irland, zu entdecken.

Während der fünftägigen Reise erkundeten sie nicht nur die lebhaften Straßen Dublins, sondern auch entlegenere Regionen der irischen Insel und sogar Nordirland. Auf ihren geografischen Entdeckungstouren konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Englischkenntnisse kontinuierlich anwenden und verbessern, während sie die einzigartige irische Kultur aus nächster Nähe kennenlernten.

Aus der Feder unserer Schülerinnen und Schüler entstanden täglich ausführliche Reiseberichte, die über den untenstehenden Link gelesen werden können. In der Bildergalerie erhalten Sie außerdem einen kleinen Einblick in die unvergesslichen Momente dieser Reise.

Vielen Dank, dass ihr uns begleitet habt! Wir hoffen, im nächsten Jahr gemeinsam eine weitere wunderschöne Region der Britischen Inseln entdecken zu können.

 

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Köppler-Workshop im DNG

Donnerstag, den 18. Juni 2026 um 09:28 Uhr

Der Verein der Ungarischen Klöpplerinnen und Klöppler veranstaltete am 16. Juni an unserer Schule einen interaktiven Workshop.

Im ersten Teil der Veranstaltung hielt die Vorsitzende des Vereins, Frau Zsuzsanna Vonsik, einen kurzen Vortrag über die verschiedenen Arten von Spitzen. Wir erfuhren viele interessante Details über dieses alte Handwerk.
Anschließend konnten interessierte Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, Lehrkräfte sowie unsere kulturweit-Freiwillige das Klöppeln selbst ausprobieren. Was zunächst sehr kompliziert erschien, wurde nach einigen Versuchen zu einem großen Vergnügen.

Wir bedanken uns herzlich beim Verein der Ungarischen Klöpplerinnen und Klöppler, bei Frau Zsuzsanna Vonsik sowie bei Emma Rötzer (11.A), die bei der Durchführung des Workshops mitgeholfen hat.

Szép Tímea
Lehrerin für Volkskunde
 

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Geländepraktikum zur Pflanzenbestimmung und Ökologie in der Westmátra

Dienstag, den 16. Juni 2026 um 14:06 Uhr

In diesem Schuljahr organisierte ich vom 14. bis 16. Mai eine dreitägige Geländeexkursion in den westlichen Teil des Landschaftsschutzgebiets Mátra für meine Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, die am Biologie-Leistungskurs teilnehmen.

Das grundlegende Ziel war eindeutig: Meine Schülerinnen und Schüler sollten die charakteristischen Waldbestände und Lebensgemeinschaften der ungarischen Mittelgebirge aus nächster Nähe kennenlernen. Ich wollte ihnen ökologische Phänomene, die auch im Unterricht behandelt werden, direkt vor Ort zeigen und ihnen Beispiele verschiedener forstwirtschaftlicher und naturschutzfachlicher Verfahren und Methoden vorstellen, die im Rahmen des ungarischen Naturschutzes angewendet werden.

Eine große Hilfe war dabei, dass ich mehr als zehn Jahre lang als junger Forscher in diesem Gebiet gearbeitet habe. Ich war aktiv an der Ausarbeitung des Vorschlags zur Unterschutzstellung des Gebietes sowie an der Erstellung der Dokumentation des Urwaldreservats beteiligt.

Was haben wir gesehen? Nur einige Beispiele: Wir besuchten wunderschöne montane Buchenwälder, Hainbuchen-Eichenwälder, Erlenauwälder entlang von Bächen sowie das einzige andesitische Schluchtwald-Urwaldreservat Ungarns. Wir waren auf einer Bergwiese und die Schülerinnen und Schüler konnten verschiedene Sukzessionsstadien des Buchenwaldes kennenlernen, darunter Birken- und Silberpappelphasen. Meine Schülerinnen und Schüler begegneten dem Phänomen der ökologischen Unterordnung sowie extrazonalen Vegetationserscheinungen. Sie konnten die drastischen Unterschiede zwischen Kahlschlagwirtschaft und naturnaher, plenterartiger Waldbewirtschaftung hinsichtlich ihrer ökologischen Auswirkungen beobachten und einige Beispiele intelligent durchgeführter Zuwachsförderungsdurchforstungen kennenlernen.

Die Schülerinnen und Schüler lernten Vogelstimmen und das Trommeln von Spechten kennen und machten sich mit charakteristischen Pflanzenarten verschiedener Pflanzengesellschaften vertraut. Sie konnten ein Quellmoor besuchen und sich mit der Benutzung eines Fernglases vertraut machen – aufgeklappt ist das gar nicht so einfach! :) Besonders großen Erfolg hatten die Köcherfliegenlarven sowie die ständig umkippenden oder plötzlich lossprintenden Feuersalamander.

Am letzten Vormittag unternahmen wir noch eine Wanderung zwischen Mátonszentimre und Mátraszentlászló durch einen stimmungsvollen Buchenwald, der gerade von Wolken eingehüllt wurde. Natürlich gab es an den Abenden auch gemeinsame, gemütliche Abendessen sowie zahlreiche Runden UNO und Rikiki.

Aufgrund all dieser Erfahrungen beurteile ich unser gemeinsames Projekt sowohl fachlich als auch pädagogisch als erfolgreich und sehr gewinnbringend.

Ein besonderer Dank gilt der Schulstiftung, die einen erheblichen Teil der nicht unerheblichen Unterkunftskosten der Schülerinnen und Schüler übernommen hat. Dadurch konnten wir in einem hochwertigen Gästehaus mit hervorragender Verpflegung untergebracht werden.

Ich wünsche allen einen schönen Sommer!

József Szirmai
Waldökologe und Biologielehrer

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Ein herzerwärmender Lehrertag an unserer Schule

Montag, den 08. Juni 2026 um 16:19 Uhr

Anlässlich des Pädagogentages schlichen sich die Mitglieder der Elternarbeitsgemeinschaft in den frühen Morgenstunden in das Lehrerzimmer ein, wo sie die Lehrerinnen und Lehrer der DNG mit einem reich gedeckten Tisch – Obst, Sandwiches, Kuchen, Erfrischungsgetränken – sowie lieben Botschaften überraschten.

Auch die Schülervertretung vergaß unsere Pädagoginnen und Pädagogen nicht: Mit kleinen Geschenken und netten Zitaten überraschten sie die Lehrkräfte und gratulierten ihnen zusätzlich über die Lautsprecheranlage mit einem Gedicht.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Aufmerksamkeit und die liebevollen Gesten! Wir haben uns sehr darüber gefreut!

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DNG-Schüler*innen in internationalen Projekten

Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 10:30 Uhr

Die Zusammenarbeit zwischen der ABOVE Stiftung und dem DNG hat im vergangenen Jahr zahlreiche nationale und internationale Projekte hervorgebracht, die die persönliche Entwicklung junger Menschen, ihr gesellschaftliches Engagement, ihr Bewusstsein für Nachhaltigkeit sowie ihre digitale Kompetenz gefördert haben. Ziel der Zusammenarbeit war es, den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen über den schulischen Rahmen hinaus zu ermöglichen – in internationalen Umfeldern, bei Fachworkshops, Jugendprojekten sowie im direkten Dialog mit Entscheidungsträgern.

Seitens der ABOVE Stiftung fasst Balázs Székely, ehemaliger Schüler des DNG, im folgenden Artikel die Ereignisse des diesjährigen Schuljahres zusammen.

Ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit war die Teilnahme von vier DNG-Schülerinnen und -Schülern an einem Erasmus+ Jugendbegegnungsprojekt des Typs KA152 der ABOVE Stiftung, das während der Herbstferien in Zeteváralja in Siebenbürgen stattfand. Im Mittelpunkt des Projekts stand die Förderung unternehmerischen Denkens. Die Teilnehmenden konnten in verschiedenen Workshops und internationalen Programmen mehr über die Bedeutung von Kreativität, Innovation und Eigeninitiative lernen.

Ein weiteres bedeutendes Programm war das in Budapest organisierte akkreditierte Erasmus+ Projekt des Typs KA151, an dem acht DNG-Schülerinnen und -Schüler teilnahmen. Das zentrale Thema des Projekts war Jugendbeteiligung und lokale Entscheidungsfindung. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke darin, wie junge Menschen sich aktiv in das Leben ihrer Gemeinschaften einbringen können. Darüber hinaus hatten sie die Möglichkeit, Entscheidungsträgern eine selbst entwickelte Beteiligungsidee zu präsentieren.

Die größte Initiative der Zusammenarbeit war das Projekt „GearUp!“, an dem insgesamt 22 DNG-Schülerinnen und -Schüler beteiligt waren. Ziel des Projekts war die Förderung von Nachhaltigkeit und nachhaltigem Lebensstil. Im Rahmen des Programms konnten zwei Schülerinnen und Schüler an einer Podcastaufnahme mit Dr. Barbara Wassen, reisender Klimabotschafterin des Energieministeriums, sowie Annamária Wettstein, Ungarns Senior-UN-Klimadelegierter, teilnehmen. Zusätzlich nahmen acht Personen an Workshops an der Corvinus-Universität teil, bei denen nachhaltiger Alltag und umweltbewusstes Leben im Fokus standen. Weitere zwölf Teilnehmende beteiligten sich am Jugendcamp, das am 11.–12. April in Csolnok organisiert wurde. Dort wurden die zuvor erworbenen Kenntnisse vertieft und praktisch angewendet.

Zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe diente auch das Erasmus+ Jugendbeteiligungsprojekt des Typs KA154 mit dem Titel „Tritt heraus, bring dich ein!“. An der abschließenden Podiumsdiskussion nahmen drei DNG-Schülerinnen und -Schüler teil. Während des Programms konnten die Teilnehmenden mit Entscheidungsträgern über nachhaltige Abfallwirtschaft und die Bedeutung des Waldschutzes sprechen und direkte Erfahrungen darüber sammeln, wie gesellschaftlicher Dialog zwischen öffentlichen Akteuren und jungen Menschen abläuft.

Die Zusammenarbeit erstreckte sich auch auf die Förderung digitaler Bewusstseinsbildung. Am 14.–15. Mai 2026 nehmen 13 DNG-Schülerinnen und -Schüler an der Workshopreihe „Junge Führungskräfte einer digital bewussten und nachhaltigen Zukunft“ teil, die gemeinsam von der ABOVE Stiftung und dem Ministerium für Kultur und Innovation organisiert wird. Ziel des Programms ist es, jungen Menschen die Gefahren der Digitalisierung näherzubringen sowie den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Werkzeugen und Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts zu fördern.

Die Zusammenarbeit zwischen der ABOVE Stiftung und dem Ungarndeutschen Gymnasium und Schülerheim wird auch in Zukunft mit weiteren fachlichen und gemeinschaftlichen Programmen fortgesetzt. Am 21. Mai 2026 nehmen 15 DNG-Schülerinnen und -Schüler an einer Veranstaltung der ABOVE Stiftung und von Dávid Vitézy an der Corvinus-Universität teil. Dort erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, dem eingeladenen Entscheidungsträger direkt Fragen zu stellen und Einblicke in die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe und Interessenvertretung junger Menschen zu gewinnen.

Während der Sommerferien wird eine DNG-Schülerin bzw. ein DNG-Schüler in Kroatien an einem akkreditierten Erasmus+ Projekt des Typs KA151 teilnehmen, dessen zentrales Thema Jugendbeteiligung und aktives gesellschaftliches Engagement junger Menschen sein wird. Ziel des Projekts ist es, praktische Erfahrungen in internationaler Zusammenarbeit, demokratischer Teilhabe und Gemeinschaftsbildung zu sammeln sowie Kontakte zu Jugendlichen aus anderen europäischen Ländern zu knüpfen.

Die gemeinsamen Programme des vergangenen Jahres zeigen deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen der ABOVE Stiftung und dem Ungarndeutschen Gymnasium und Schülerheim wirksam zur Kompetenzentwicklung junger Menschen, zum Erwerb internationaler Erfahrungen und zur Stärkung ihres aktiven gesellschaftlichen Engagements beiträgt.

Über die Möglichkeiten der ABOVE Stiftung kann man sich auf der Website www.abovefoundation.eu informieren. Kontaktaufnahme ist außerdem über die E-Mail-Adresse partnership@abovefoundation.eu möglich.

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Besuch der Universitätsbibliothek der ELTE - 2026

Donnerstag, den 14. Mai 2026 um 09:25 Uhr

Am 15. April 2026 hatten wir im Rahmen der Nachhaltigkeits-Themenwoche die Möglichkeit, gemeinsam mit den dort arbeitenden Bibliothekarinnen die Universitätsbibliothek der ELTE am Ferenciek tere zu besichtigen. Sie ist die zweitgrößte Bibliothek Ungarns. Wie wir erfuhren, reicht ihre Geschichte bis zur Gründung der Universität von Péter Pázmány zurück. Die Bücher wurden später von dort in dieses riesige Gebäude gebracht, in dem es früher sogar Wohnungen für die Angestellten gab.
Zuerst durften wir in den Keller hinuntergehen, wo sich die Restaurierungswerkstatt befindet. Dort konnten wir aus nächster Nähe ein im 15. Jahrhundert gedrucktes Buch sehen, das gerade restauriert wurde. Interessant ist, dass fehlende Buchstaben dabei nicht ergänzt werden, die Seiten jedoch mit verschiedenen chemischen Stoffen restauriert und gereinigt werden. Die Restaurierung eines einzigen Exemplars dauert mehrere Jahre.
An die Decke der Eingangshalle der Bibliothek wurden Bilder von Wissenschaftlern und antiken Göttern gemalt – mit einer sogenannten Kratztechnik: Die Wand wurde schwarz gestrichen und anschließend die entsprechenden Stellen wieder freigekratzt. Im Treppenabsatz befindet sich außerdem ein Relief, das Glück bringen soll, wenn man es berührt.
Im Büro des Direktors steht ein Globus im Wert von 44 Millionen Forint, von dem es im ganzen Land nur vier Exemplare gibt und der wegen seiner Größe nur durch das Fenster hereingebracht werden konnte.
Im großen Lesesaal befindet sich ein Gemälde von Franz Joseph, das dafür berühmt ist, dass es das einzige Bild ist, das ihn im mittleren Alter darstellt. Außerdem erfuhren wir, dass früher die Bibliotheksbücher mithilfe einer Rohrpost ausgegeben wurden, von der ein Teil bis heute erhalten geblieben ist.
Als wir dort waren, lernten viele Studierende in der Bibliothek – sowohl Ungarn als auch Ausländer. Auf ihren Wunsch hin ist die Bibliothek bis 22 Uhr geöffnet. Viele verbringen dort den ganzen Tag von der Öffnung bis zur Schließung und können ihr Mittagessen sogar in einer kleinen separaten Küche aufwärmen.
Am 20. Juni werden wir zu einem spielerischen Programm wieder eingeladen.

9.NB

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Volkskundestunde in Schaumar 2026

Dienstag, den 12. Mai 2026 um 07:37 Uhr

Am 08.05. 2026 fuhr die Klasse 11.A nach Schaumar, um sich im Schwabenhaus die Ausstellung „Nie wieder!” zu besichtigen und zum Thema „Vertreibung” an einer interaktiven Führung teilzunehmen. Anhand persönlicher Geschichten und noch nicht veröffentlichter Fotografien bzw. des Tagebuches von Pozlovszky Rézi wurde der Klasse die Zeit der Vertreibung, die Ungerechtigkeit, Angst jener Jahre nahe gebracht.  

Wir danken den Mitarbeitern, besonders Frau Alexandra Kintel für die Führung und nette Bewirtung. In der Wortfolge haben wir versucht, unsere Eindrücke festzuhalten.   

Bild und Text: Tímea Szép, Deutsch- und Volkskundelehrerin der Klasse

 

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Maibaumstellen - DNG "Schullinde" gepflanzt...

Dienstag, den 05. Mai 2026 um 13:39 Uhr

Der letzte Mittwoch im April 2026 war kein gewöhnlicher Tag: Neben dem „Narrenabschied“ unserer Abschlussklassen wurde unsere Schule auch um ein bedeutendes, werteschaffendes Ereignis bereichert – wir haben unseren Maibaum aufgestellt.

Auf dem Schulhof konnten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte des Maibaumaufstellens kennenlernen, die Bedeutung der verschiedenen Schleifenfarben erfahren und einen Einblick darin gewinnen, wie das Aufstellen eines Maibaums traditionell abläuft. Der Brauch besagt, dass die Jungen in der Walpurgisnacht, also am Vorabend des 1. Mai, aufbrachen, um aus dem Wald „beschaffte“ Maibäume (in unserer Region vor allem Pappeln) zu den auserwählten Mädchen zu bringen. Anschließend schmückten die Mädchen den Baum mit bunten Bändern, wobei jede Farbe ihre eigene symbolische Bedeutung hatte (Rot: Liebe, Leidenschaft; Blau: Treue, Beständigkeit; Grün: Hoffnung, Leben, Fruchtbarkeit; Violett: tiefe Gefühle, Respekt; Rosa: zarte Romantik; Zitronengelb: Fülle; Weiß: Reinheit, ernste Absichten; Orange: Fröhlichkeit, Freundschaft).

Wir sind jedoch ein wenig von der Tradition abgewichen: Statt einen Baum zu fällen, pflanzten wir einen lebenden, „dauerhaften Baum“, den wir auf den Namen „Schullinde“ tauften.

Unsere Wahl fiel auf die Linde, die auf vielfältige Weise mit deutscher Kultur und Tradition verbunden ist. Für das deutsche Volk hatte die Linde schon immer eine besondere Bedeutung. Nicht ohne Grund ist sie in Deutschland noch häufiger besungen sowie in Ortsnamen, Bildern und Wappen erwähnt und dargestellt als die Eiche. Linden wurden oft zu besonderen Anlässen gepflanzt und dienten so als lebendige Denkmäler. Sie galten als Symbol der Gerechtigkeit, der Liebe (aufgrund ihrer herzförmigen Blätter), des Friedens und der Heimat und waren zugleich beliebte Treffpunkte der Dorfgemeinschaft. Man denke nur an das Minnelied „Unter den Linden“ von Walther von der Vogelweide, an den Berliner Boulevard Unter den Linden oder an die 300 Jahre alte Linde hinter der Kirche von Feked im Komitat Baranya, die noch von den ersten Siedlern gepflanzt wurde.
Nach dem Schmücken des Baumes führte das Team der Schülervertretung – ganz im Sinne der Tradition des Tanzes um den Maibaum – einen Bändertanz auf, den Frau Magdolna Balázsovits Lászlóné einstudiert hatte. Anschließend wurde die Schullinde feierlich im Schulhof eingepflanzt.

Wir danken der Klasse 9.B herzlich für die Spende des Baumes, Herrn Martin Surman-Majeczki für die Idee und die Projektkoordination sowie der Schülervertretung für die Dekoration, die Tanzvorführung und das Pflanzen des Baumes.

Tamás Gyöngyösi
Vorsitzender der Schülervertretung

Durch Anklicken des Bildes kann eine kurze Videozusammenfassung der Veranstaltung angesehen werden.

Türen auf für die Zukunft: Feierliche DSD-Diplomübergabe in der Residenz der Deutschen Botschafterin

Mittwoch, den 22. April 2026 um 12:09 Uhr

Am 21. April bot sich ein besonderer Rahmen für einen besonderen Erfolg: Die diesjährigen DSD-Diplome wurden erstmals in der Residenz der Deutschen Botschafterin feierlich übergeben. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Kulturreferentin der Botschaft überbrachten Heike Neyens und Gertrud Rehner-Braisch im Namen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) ihre Glückwünsche.
Aus dem ganzen Land waren Schülerinnen, Schüler sowie Lehrkräfte der DSD-Gymnasien und Technikums angereist. Von unserer Schule nahmen Ágnes Kóbor (Deutschlehrerin) sowie Bendegúz Szalontai (Klasse 12.A) an dem Festakt teil. Beim anschließenden Imbiss bot sich die wertvolle Gelegenheit, sich mit Vertretern der ZfA sowie Kolleginnen und Schülern anderer Schulen auszutauschen.
Wir danken der Deutschen Botschaft für die Einladung, der ZfA für die Organisation sowie der Bundesrepublik Deutschland für diese großartige Förderung. Das DSD-II-Diplom ist weit mehr als ein Zertifikat: Es öffnet unseren Absolventen die Türen zu deutschen Universitäten und ebnet den Weg in die „höheren Etagen“ der internationalen Arbeitswelt.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Absolventinnen und Absolventen zu dieser herausragenden Leistung – und ein großes Dankeschön an alle Lehrkräfte für die engagierte Vorbereitung!

Ágnes Kóbor

 

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