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Ein besonderer Abend

Mittwoch, den 19. November 2025 um 13:28 Uhr

Schülerinnen und Schüler unseres Wohnheimes konnten am Abend des 13. November ein besonderes Erlebnis sammeln: Im Budaörsi Latinovits Theater sahen sie die Vorstellung „Der seltsame Fall des Hundes in der Nacht“.

Im Mittelpunkt des Stücks steht ein Junge, der mit Autismus-Spektrum-Störung lebt. Um den autistischen Zustand besser zu verstehen, nahmen die Wohnheimsbewohner am Tag vor dem Theaterbesuch an einem vorbereitenden Gespräch teil, das über die Vielfalt des Autismus und die damit verbundenen Mythen informierte. Obwohl die Wissenschaft bedeutende Fortschritte erzielt hat, bestehen in der Öffentlichkeit weiterhin zahlreiche Stereotype und Unsicherheiten über Autismus. Ein breiter Konsens herrscht jedoch darüber, dass die frühzeitige Erkennung und die richtige, individuell zugeschnittene Unterstützung wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien beitragen.

Die Aufführung erzählt die Geschichte des 15-jährigen Christopher Boone, der in vielerlei Hinsicht nicht durchschnittlich ist: Er kann ohne Schwierigkeiten die Primzahlen bis 7507 aufzählen, trägt überall seinen Liebling – eine Ratte – mit sich, schlägt den Kopf gegen die Wand, wenn er zu vielen Reizen gleichzeitig ausgesetzt ist, und bereitet sich auf eine Mathematikprüfung auf erhöhtem Niveau vor, obwohl er eine Förderschule besucht. Die Produktion basiert auf dem preisgekrönten Roman von Mark Haddon, den Simon Stephens für das Londoner National Theatre dramatisiert hat. Die Geschichte entfaltet sich aus Christophers Perspektive: Während seiner Ermittlungen rund um den rätselhaften Tod des Hundes Wellington des Nachbarn erhalten wir nicht nur Einblick in die Welt eines Jungen mit außergewöhnlicher Denkweise, sondern auch in die familiäre und emotionale Suche, die Christopher und seine Angehörigen durchlaufen. Am Ende fügen sich alle Geheimnisse zusammen, die Spannung löst sich.

Die 80-minütige Aufführung haben wir gemeinsam mit Christopher in jeder Minute mitgefiebert. Kein Wunder, dass wir danach hungrig waren: Das Theaterabendessen – mittlerweile schon traditionell – nahmen wir in der Etele Plaza ein, in guter Stimmung und mit angeregten Gesprächen, die das Programm abrundeten. Anschließend, zurück im Internat, hatten wir alle das Gefühl, einen erfahrungs- und ereignisreichen Abend erlebt zu haben.

(Petra Varsányi, 9.NB)

 

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