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Besuch in der südpester Kläranlage 2022

Mittwoch, den 13. April 2022 um 07:36 Uhr

Zum Anlass des Weltwassertages bekam eine Gruppe von neugierigen Schülern und Schülerinnen, die bereit waren, ihren Samstagmorgen in den Horizonterweiterung zu widmen, unter der Leitung und Organisation von Frau Kalmár und Hilfe von Frau Szép die Gelegenheit an einer Führung in der Wasserkläranlage von Süd-Pest unweit des Gymnasiums teilzunehmen.

Warum lohnt es sich nächstes Jahr auch mitzukommen? Oder mit anderen Worten ausgedrückt:

Warum solltest du die Möglichkeit in dem folgenden Jahr nicht wieder verpassen einen Überblick über den hochinteressanten Prozess der Abwasserreinigung zu bekommen, und sogar die einzelnen mechanischen, biologischen chemischen Schritte des Verfahrens kennenzulernen? Es betrifft praktisch jeden Menschen, denn ehrlich gesagt, wer in unserer modernen Zivilisation duscht, wäscht, kocht oder benutzt die Toilette nie?

Zweitens; du kannst auch erfahren, wie eine solche Anlage finanziert wird, denn logischerweise kostet es eine enorme Geldsumme. Auch wenn es manchmal so erscheint, wenn man das Klo spült, dass dessen Inhalt einfach in dem Nichts verschwindet, aber es stimmt überhaupt nicht. Wegen der sehr strengen Umweltvorschriften darf das Abwasser nicht einfach direkt in die Flüsse wiedergeleitet werden. Bis vor etwa 60 Jahren war die Situation noch anders. Das erste Klärwerk war in Ungarn im Jahre 1966 in Betrieb genommen, nämlich die von uns besuchte Abwasserbehandlungsanlage Süd-Pest, die sich heutzutage um das Abwasser von Pestlőrinc, Kispest, Erzsébet Soroksár und von einigen Siedlungen in der Budapester Agglomeration kümmert.

 Mir persönlich gefiel am besten an der Tour, dass ich hautnah, am eigenen Leib erfahren konnte, wie viel Arbeit darin steckt die Natur von unserem leichtsinnig, sehr oft überflüssig produzierten Schmutz zu verschonen oder zumindest zu versuchen die negativen Auswirkungen zu reduzieren. Damit dieses Erlebnis nicht in Vergessenheit gerät, bekamen am Ausgang alle Teilnehmenden einen erdförmigen Ball geschenkt, der uns in der Zukunft immer wieder erinnern wird, dass wir noch viel mehr für unsere Erde tun müssten, um sie auch für die zukünftigen Generationen bewahren zu können.

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