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Für Landeswettbewerb-Leistung dreiwöchiges Stipendium in Deutschland
Mittwoch, den 14. September 2016 um 09:49 Uhr

Máté Paksi , aus der Klasse 12.AC hat voriges Jahr am Landeswettbewerb für "Deutsch als Fremdsprache" hervorrgand geleistet. Als Anerkennung seiner Leistung hat er vom Deutschen Staat ein dreiwöchiges Stipendium in Deutschland gewonnen.

Über seine Erlebnisse hat er uns einen Bericht geschrieben...

Meine Erlebnisse in Deutschland 2016
Dank meiner Leistung an dem Landeswettbewerb (OKTV) in Kategorie Deutsch II. habe ich ein dreiwöchiges Stipendium nach Deutschland gewonnen, was eines von meinen größten Erlebnissen war. An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner damaligen Deutschlehrerin, Frau Anna Wachtelschneider  und meiner Schule, dem Deutschen Nationalitätengymnasium und Schülerwohnheim für die Vorbereitung auf den Wettbewerb sowie dem PAD und ZfA  für die Möglichkeit bedanken.
Am 17. Juni sind wir nach Merzig losgefahren. Dann haben wir uns noch nicht gekannt, alles war neu, nur die Neugier auf die Neuigkeiten war sicher. Nach der 15 stündigen Reise wurden wir von den Familien sehr herzlich empfangen, ich habe diese Zeit bei der Familie Malter verbracht, die sehr viel für mein Wohlbefinden getan haben. Ich war einfach unglaublich glücklich mit ihnen.
Vormittags hatten wir entweder Unterricht, wo wir Deutschland sozusagen unter die Lupe genommen haben, oder spannende Ausflüge. In dessen Rahmen konnten wir den Europarat in Strasbourg besuchen, wo wir eine fantastische Führung hatten. Danach konnten wir diese historische Stadt „entdecken“. Auch in der Stadt hat uns eine nette französische Frau die wichtigen Sehenswürdigkeiten gezeigt. Unser anderer Ausflug erfolgte in Trier, der ältesten deutschen Stadt, welche ebenfalls unvergesslich ist.
Im Laufe der Zeit wurden wir zu einem tollen Team, so konnten wir gemeinsame Programme nach dem Unterricht machen. So haben wir Luxembourg besichtigt, wo wir einen multikulturellen und sehr modernen Ort sehen konnten, was ansonsten über eine ganz lange Geschichte verfügt. Deshalb war es möglich, zuerst die dortige Notre Dame und die anderen wunderschönen Kirchen sowie Denkmäler zu besuchen, dann in einen der vielen Wolkenkratzer hineinzugehen und nagelneue Gebäude von innen anzugucken.
Neben den vielen gemeinsamen Programmen habe ich vieles mit meiner Gastfamilie und meiner Austauschschülerin, Selma gemacht. Mit ihnen habe ich viele Ausflüge in die wunderbaren Wälder gemacht und bin nach Saarlouis gefahren. Wir haben uns immer wohlgefühlt, ich hatte das Gefühl, als ob ich zuhause gewesen wäre. Sie haben mich immer gefragt, wozu ich Lust hätte. Ich erinnere mich z.B an den unvergesslichen Tag an der Saarschleife, wo ich so viel Schönes gesehen habe wie vorher ganz selten- der See und der Ausblick von dem Aussichtsturm sind einfach nicht zu beschreiben.
Jeder von uns war ein bisschen traurig, als die 2. Woche vorbei war, denn wir sollten Merzig und die Familien verlassen. Aber als Gegenleistung haben wir 4 unvergessliche Tage in Berlin verbracht- unter der Führung von Frau Andrea Vodicskáné Deszpoth, die nicht nur unsere Begleitlehrerin war, sondern auch unsere Ansprechpartnerin war. Alle konnten ihr vollkommen vertrauen und die Stimmung in ihren Stunden war unglaublich gut. Neben ihr hat uns noch Herr Wolfgang Lorenz betreut, über den man ebenfalls nur positive Sachen sagen kann-seine Geduld ist wirklich unendlich.
In Berlin haben wir mit einem Touristenbus die ganze Stadt gesehen und bei Spaziergängen konnten wir interessante Hinweise über die Hauptstadt von Herrn Lorenz hören. Gott sei Dank haben wir viel Freizeit bekommen, so konnten wir alles untersuchen, was uns interessierte. Beispielsweise hatten wir die Angelegenheit, Eintritt ins Olympiastadion zu gewinnen, wo wir bisher unbekannte Informationen über die Olympischen Spiele von 1936 hören konnten.
Natürlich haben wir nicht vergessen, mehr Stunden beim Brandenburger Tor und der Quadriga wegen ihrer Schönheit zu verbringen.
Mit diesen Erlebnissen und vielen neuen Freundschaften sind wir am 5. Juni 2016 nach Ungarn zurückgefahren. Eins kann ich versprechen: ich werde diese Zeit niemals vergessen!
Máté Paksi 

 

 
DNG-Schülerin vom Minister für Freiwilligendienst ausgezeichnet
Samstag, den 19. Dezember 2015 um 19:36 Uhr

Anna Schifler aus der Klasse 13.B ist nicht nur in der Schule aktiv und engagiert. Seit zwei Jahren unterstützt sie mit ihrer freiwilligen Arbeit die Ökumenische Hilfsorganisation: Sie gibt Nachhilfestunden, sammelt Spenden, nimmt an Camps und perspektivenformenden Programmen teil. Als Anerkennung ihrer freiwilligen Leistung erhielt sie am 14. Dezember 2015 vom Minister die Auszeichnung Pro Voluntarius. Der Preis wird für hervorragende Leistungen im Bereich des Freiwilligendienstes jährlich für zwei Privatpersonen und zwei Unternehmen verliehen. 

Wir sind ganz stolz, dass dieses Jahr eine Schülerin aus dem DNG ausgezeichnet wurde. Wir können nur anerkennende Worte über diese beispielhafte Leistung äußern. Es verlangt Respekt, wenn jemand sich die Mühe nimmt und sich (über sich hinaus) auch für das Wohlergehen von anderen einsetzt. Wir gratulieren aus ganzem Herzen zu der Leistung und zu der Auszeichnung! Anna, nur weiter so!

 

 
Nach erolgreichem Debattenwettbewerb Sommerstipendium in Deutschland
Mittwoch, den 09. September 2015 um 17:06 Uhr

Judit Szabó aus der Klasse 13.B hat voriges Schuljahr erfolgreich am internationalen Wettbewerb Jugend debattiert teilgenommen. Als Anerkennung und weitere Förderung ihrer Leistung hat sie dank der ZfA ein Sommerstipendium in Deutschland bekommen, in dessen Rahmen sie nicht nur den deutschen Schulalltag und die deutsche Kultur, aber auch neue Leute kennen lernen konnte. Sie berichtet uns über ihre Erlebnisse...

 

Bericht über den Kurs zur deutschen Sprache und Landeskunde am Gymnasium Marne, vom 20.06.2015 bis zum 11.07.2015

Ich habe drei Wochen bei der Familie Nörenberg verbracht. Die Familie verfügt über eine Bäckerei, die unten im Haus war. Die Eltern müssen ganz viel arbeiten, trotzdem haben sie mir immer Programme organisiert. Ich habe jeden Tag gute und neue Speisen, Gebäcke ausprobiert, und konnte mein Frühstück täglich aus der Backstube auswählen (immer frisch und lecker!).
Meine Gastschwester, Maresa ist gleich so alt, wie. Sie war ein bisschen verschlossen und hat am Anfang nicht so viel gesprochen. Später (nach etwa 1,5 Wochen) wurde es aber besser. Mein Gastbruder, Nils ist 13 Jahre alt. Er hat sehr viel über das Haus, über die Bräuche und über die Familie erzählt. Mithilfe seiner Erklärung konnte ich mich schnell an die neue Situation gewöhnen.
In der Schule habe ich viele Erfolge erlebt, die meisten Lehrer und Schüler, die ich kennen gelernt habe, waren ganz locker und offen und haben gesagt, dass unsere Deutschkenntnisse schon jetzt spitze sind. Von ihnen habe ich neue Wörter und auch tolle Ausdrücke für den Alltag gelernt.
Jeden Nachmittag hat sich Maresa mit mir beschäftigt, wir haben Minigolf und Bowling gespielt, Wattwanderung gemacht, in typisch deutschen Restaurants gegessen. Sie ist Mitglied des Schulchores und der Theatergruppe, da konnte ich auch mitmachen und mitspielen.
Am Wochenende hat die ganze Familie gemeinsame Programme gemacht. Wir waren in Büsum in einem Piratenmuseum, in Hamburg im Hafen und auf der Reeper Bahn, in Heide haben wir eingekauft, in Friedrichskoog Wattwanderung gemacht und Fischbrötchen und Krabbe ausprobiert, in Sanktmichaelisdonn, in Husum das Schiffsmuseum besucht, in Brunsbüttel die Schleuse besichtigt und in Sankt Peter-Ording in der See gebadet.
Mit der Gruppe hatten wir auch tolle Programme. Wir sind nach Flensburg und nach Hamburg gefahren. (Marne gefällt mir super, ich würde gerne zurückkehren, aber die Zwei waren endlich Großstädte!). In Friedrichskoog haben wir auch einen ganzen Tag verbracht. Wir hatten auch mit dem Wetter Glück, Dithmarschen hat ihre schönste Seite gezeigt.
Es wäre auch fantastisch gewesen, wenn wir von Flensburg auch nach Dänemark hätten fahren können oder mehrere gemeinsame Programme außer der Schule gehabt hätten.
Vielen Dank für die Möglichkeit, dass ich diese drei wunderschönen Wochen in Marne verbringen konnte.
Judit Szabó     
 
Ein Stipendiummonat in Baden-Württemberg 2015
Dienstag, den 01. September 2015 um 10:53 Uhr
Dóra Dömötör-Nagy hat als Anerkennung ihrer Leistung und dank einer erfolgreichen Bewerbung durch ein Stipendium einen Monat in Baden-Württemberg verbringen können. Sie erzählt über ihre Erlebnisse in einem ausführlichen und interessanten Bericht...
 
Im Rahmen eines Stipendiums von der „Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg“ habe ich 4 fantastische Wochen in Deutschland verbracht.
Es ist aber schwer, meine Gefühle in Worte zu fassen. Was fühle ich jetzt eigentlich? Auf jeden Fall Freude - Ich freue mich über diese schöne Zeit. Stolz -  Ich bin stolz auf mich, dass ich in neuen, fremden Situationen bestehen konnte. Dankbarkeit dafür, dass ich als eine 16-jährige Ungarin die Möglichkeit bekommen habe, Deutschland kennen zu lernen. Entspanntheit - Ja, mein Hauptziel in Deutschland war möglichst viel zu lernen aber es blieb Zeit auch für das Vergnügen und fürs Abschalten. Zufriedenheit - Als ich vor 6 Monaten davon geträumt habe, was ich mir von diesem Sprachaufenthalt verhoffe, habe ich damit gar nicht gerechnet, dass all diese Träume in Erfüllung gehen. Aber um auch ein negatives Gefühl zu nennen: Ich vermisse alles, was in Deutschland war.
In Ungarn hatte ich mein gewohntes Leben aber in Deutschland hat auf mich die totale Unbekanntheit gewartet. Ich habe alle meine alten Gewohnheiten geändert und „ein neues Leben angefangen”. Doch einige Tage waren genug, mich 900 km weit von meinem Elternhaus zu Hause zu fühlen. Plötzlich war nichts mehr so fremd, ich habe mich an die Neuheiten gewöhnt.
Ich bin jeden Tag früh aufgestanden, um im Juli mit dem Bus in ein deutsches Gymnasium zu fahren (in Ungarn wohne ich im Schülerwohnheim der Schule, also ich muss jeden Morgen 2 Minuten spazieren). Am Anfang war ich in meiner neuen Klasse in Verlegenheit, aber nach einer Weile konnte ich Freundschaften schließen und die Pausen sind in guter Stimmung vergangen. Nach der Schule bin ich „nach Hause” gefahren und habe meinen Gasteltern beim Mittagessen über meinen Tag berichtet. In Ungarn hätte ich nach dem Essen meine Hausaufgaben geschrieben, aber in Deutschland wurde viel weniger aufgegeben, also jeden Nachmittag konnte ich etwas unternehmen. Am Anfang habe ich in unserem Dorf „Expeditionen durchgeführt”, später habe ich mit dem Bus das ganze Land Baden-Württemberg entdeckt. Außerdem habe ich beim „Freien Radio Stuttgart“ eine Stunde lang eine Sendung live moderiert, hinter die Kulissen von der weltberühmten Stuttgarter Oper geschaut, eine deutschsprachige Präsentation vor meiner neuen Klasse und meiner Deutschlehrerin gehalten und schwäbische Spezialitäten probiert. Die Wochenenden hat die ganze Gastfamilie zusammen verbracht und viel Spaß gehabt.
An die guten Sachen kann man sich rasch gewöhnen, so war es auch in meinem Fall. Vier Wochen gehen aber schnell vorbei und der Abschied tut weh.
Doch in meinem Koffer habe ich nicht nur meine Kleidungsstücke und kitschige Mitbringsel nach Ungarn mitgebracht, sondern meine schönen Erinnerungen, alles was ich in Deutschland gelernt habe, alle meine Erfahrungen. Diese Sachen können mir nie genommen werden, sie bleiben für immer in meinem Herzen .
Vielen Dank an die Organisatoren, an die Kulturstifung, an meine Gastfamilie und an das DNG, die mir dieses Abenteuer ermöglicht haben.

Dóra Dömötör-Nagy

 

 
Unser Schüler mit Stipendium an der Multinationalen Akademie Waldenburg
Montag, den 15. Dezember 2014 um 11:37 Uhr
Gergely Komáromi konnte - dank seiner hervorragenden Leistung - im Sommer 2014 an einem Kurs der Multinationelan Akademie teilnehmen. Er berichtet über seine Erlebnisse:
 
Ich hatte die Möglichkeit im Sommer 2014 an einem Kurs der Multinationale Akademie Waldenburg teilzunehmen, wo ich zwei Wochen verbracht habe. Während dieser Zeit stiegen wir im Rahmen des Physikkurses in die Besonderheiten von Tropfen ein. Um diese kennen zu lernen, stellten wir theoretische Überlegungen und mathematische Berechnungen an. Mir gefiel es, dass die Theorie auch durch vielfältige Experimente erklärt wurde. Außerdem sorgten die Kursleiter immer für die Verständlichkeit des Themas. Deshalb verlangten sie von uns am Ende jeden Tages ein Feedback, eine Rückmeldung, ob alles klar ist bzw.  ob jemand unbeantwortete Fragen hat.
Die Akademie bestand natürlich nicht nur aus dem Kurs. Wir konnten aus einer Vielzahl von kursübergreifenden Programmen wählen. Was auf mich einen besonders positiven Eindruck hinterließ, ist, dass die Teilnehmer/innen sich selbst die Freizeitstätigkeiten planen konnten. Jeder Morgen begann mit dem Plenum, wo wir die Programmliste des Tages zusammenstellten. So konnte man z.B. Fußball, Frisbee spielen, an Wander- oder Radtouren teilnehmen, aber es gab auch künstlerische und musikalische Aktivitäten.
Die einzige Schwäche der Akademie war die zeitliche Beschränktheit.:-) Auf dem Tag der Heimfahrt fühlte ich mich so, als ob ich erst gestern in Waldenburg angekommen wäre. Ich konnte also die Zeit sehr angenehm dort verbringen. Deshalb würde ich mich gern auch später um einen Platz in der Deutschen Schülerakademie bewerben.

 
Eine abenteuerliche Rundreise in Deutschland 2014
Montag, den 29. September 2014 um 21:15 Uhr
Rebeka Balogh (aus der Klasse 12.A) hat als Lohn ihrer bisherigen hervorragenden Leistung im Rahmen eines PAD-Stipendiums 32 abenteuerliche Tage in Deutschland verbracht. Über ihre Erlebnisse berichtet sie wie folgt: 
 
Meine zauberhafte Reise nach Deutschland
Ich konnte dank dem Pädagogischen Austauschdienst Deutschlandan einem 32-tägigen Abenteuer in Deutschland  teilnehmen. Am 12. August kamen wir mit unserer internationalen Gruppe in Bonn an. Hier konnten wir unseren Reiseleiter und unsere Reiseassistentin kennenlernen. Wir hatten Glück, unsere Begleiter, Alex und Niklas waren die Besten auf der Welt.
An unserem ersten ganzen Tag nahmen wir an einer herzlichen Begrüßung von den Chefs des PAD-s teil, dann besuchten wir das Haus der Geschichte. Das war sehr interessant, unsere Führung war sehr informativ, wir konnten viele geschichtliche Tatsachen über Deutschland erfahren.
Der internationale Abend war super! Ich denke, dass dieser mein bester Abend in Deutschland war! Wir lernten die Kulturen von verschiedenen Ländern (von Gabun bis Venezuela) kennen, genossen interessante Vorträge, probierten leckere Speisen, sahen lustige Tänze, hörten wunderschöne Lieder und hatten sehr viel Spaß.
Das Deutsche Museum in München ist unglaublich groß und es gibt da unglaublich viele verschiedene interessante Dinge. In der BMW-Welt machten wir viele Fotos mit den neuesten und ältesten Autos. Nach dem BMW Museum fuhren wir mit einem Aufzug an die Spitze des Olympiaturms hoch. Der Ausblick war erschreckend, aber fantastisch. 
Hier kam unser "Tag des Erfrierens", weil wir zur Zugspitze wanderten. Der Ausblick war nicht genießbar, Nebel bedeckte überall die Berge. Am Abend, nach den kalten Erlebnissen, bowlten wir. Das Bowlen gefiel allen sehr.  Zum Glück zogen wir uns an diesem Tag warm genug an, so bekamen wir keine Erkältung zu den schönen Erlebnissen.
Am Freitag kam ich bei meiner Gastfamilie in Velbert an. Ich hatte Glück, meine deutsche Familie war sehr freundlich und hilfsbereit. Zur Begrüßung unserer Gruppe organisierte unsere Begegnungsschülerin, Christiane eine super Grillparty.
An einigen Wochentagen hatten wir die Möglichkeit, mit unseren Gastgeschwistern an dem Unterricht in der Schule teilzunehmen und zu hospitieren. Am nächsten Tag besuchten wir eine Vollkornbäckerei. Wir backten tierförmige Brezel, die wir auch mit nach Hause nehmen konnten. Das machte uns sehr viel Spaß, wir konnten Bäcker in einer echten Bäckerei sein!
Der internationale Abend in Velbert gelang auch sehr gut. Ich brachte vom Hause eine Schürze mit volkskünstlichen Motiven mit, das hatte ich bei unserem Volkstanz an. Ich sang den Gästen sogar ein ungarisches Volkslied. 
Nach den zwei Wochen bei der Familie war Berlin dran. Am ersten richtigen Tag in Berlin machten wir mit einem Party-Bus eine Stadtrundfahrt. Das fand ich supercool! Man kann viel lernen und neue Informationen über die deutsche Hauptstadt erfahren, während man sich gut fühlt, Musik hört und singt. Am Abend guckten wir im Theater eine Komödie „Ziemlich beste Freunde“ an. Ich sah den Film schon zu Hause, aber das Theaterstück war viel besser, die Schauspieler sprachen deutlich und die Witze konnte ich auch verstehen!
Am Sonntag waren wir im Jüdischen Museum. Dieses Museum gefiel mir am besten! Die Architektur war schlagend, die Ausstellung war erstaunend und die Führung war die beste in meinem Deutschlandaufenthalt.
Am Nachmittag waren wir im Schloss Sanssouci, das wunderschön war. Wenn ich in einem Schloss spaziere, stelle ich mir immer vor, dass ich in der damaligen Zeit lebe, ich fühlte mich wie in einem Traum. Nach dem Abendessen im Sony Center sahen wir ein wunderbar komponiertes Musical über die Berliner Mauer unter dem Titel „Hinter dem Horizont geht es weiter“. Das Stück enthielt geschichtliche Ereignisse und ich fand es sehr lehrreich.
An unserem letzten ganzen Tag in Berlin waren wir an der DAAD Frei Universität. Eine Studentin erzählte uns über ihren Weg von einem kleinen Land in Asien bis nach Deutschland. Sie erklärte uns: Wenn du willst, kannst du alles schaffen! In der Nacht fuhren wir mit einem Partyschiff. Diese Fahrt war ein supertoller Abschluss von diesem unvergesslichen Monat. Am 11. September, eben an meinem 18. Geburtstag mussten wir von unseren freundlichen und fürsorglichen Begleitern am Berliner Flughafen Abschied nehmen, es fiel uns sehr schwer.
Außer den erwähnten Städten machten wir nach Köln, Aachen, Düsseldorf, Oberhausen und Potsdam Ausflüge.
Der Aufenthalt in Deutschland wird für mich für ewig ein großes Erlebnis bleiben. Ich bin dankbar, dass ich diese einzigartige Möglichkeit hatte, beinahe ganz Deutschland und andere Kulturen aus der ganzen Welt kennenzulernen. Ich werde diese Reise nie vergessen.
 
 
Sprachaufenthalt in Marburg - Sommer 2014
Montag, den 22. September 2014 um 16:09 Uhr
Loretta Wágner aus der Klasse 12.A hat als Lohn ihrer bisherigen hervorragenden Leistung im Rahmen eines PAD-Stipendiums drei Wochen in Deutschland verbracht. Über ihre Erlebnisse berichtet sie wie folgt:
 
Mein Erlebnisbericht über den Sprachaufenthalt in Marburg
Als ich die Nachricht bekam, dass ich das PAD Stipendium gewonnen hatte, konnte ich noch nicht erfassen, dass die besten drei Wochen meines Lebens vor mir stehen. 
Während der langen Reise mit dem Zug konnte die kleine ungarische Gruppe einander gut kennenlernen, später organisierten wir gemeinsame Programme z.B. Fußball-WM angucken, zum Abschiedsfest Palatschinken backen und Minigolf spielen.
Ich habe gemerkt, dass die Deutschen uns sehr nett und freundlich behandelt haben. Alle, die ich kennengelernt habe, waren  neugierig und aufgeschlossen gegenüber unserer Kultur. Mir hat beim deutschen Schulsystem die PoWi (Politik und Wirtschaft) gefallen, wo die Schüler ihre Meinungen und Argumenten über gestrittene Themen äußern konnten.
Ich habe Glück mit meiner Gastfamilie gehabt; später fühlte ich mich wie ein Familienmitglied. Wenn ich die Nachmittage und Wochenenden mit ihnen verbracht habe, hatten wir immer etwas zu tun und nutzten jede Minuten aus, um diese kurze Zeit für mich unvergesslich zu zaubern. Deswegen werde ich immer an diesen Aufenthalt mit Sehnsucht denken. Selbstverständlich hatte ich kein Heimweh und habe mich nie gelangeweilt. Ich habe aus den zahlreichen Unterhaltungen über Deutschland, über die Mentalität, die Kultur und über die politische und wirtschaftliche Lage neue Kenntnisse erworben. Ich denke, dass es viel mehr als der Lernstoff in der Schule gebracht hat. Ich meine, durch hautnahe Erfahrungen und Erlebnisse kann man richtig lernen.
Wie sahen meine Vormittage aus? Wir mussten im Landschulheim Steinmühle hospitieren, also Unterrichte besuchen und hatten auch Deutschstunden mit unserer ungarischen Begleiterin. Außer der Schule machten wir einen Exkurs nach Frankfurt, haben die Universitätsstadt, Marburg besichtigt, hatten eine Führung im Dokumentations- und Informationszentrum in Stadtallendorf. Zur Weltkulturerbe zählt der Herkules, die riesengroße Statue, was wir auch bewundert haben.
Darunter befindet sich ein Wasserfall und in bestimmten Zeitperioden ist auch ein Wasserspiel sichtbar. Wir konnten auch unsere Tanzkenntnisse verbessern, weil eine Tanzlehrerin uns die Salsa-Schritte beigebracht hat. Auf der Lahn hatte die Gruppe die Möglichkeit eine Kanufahrt durchzuführen. Nach der Schifffahrt am Rhein (von dieser Gegend stammt die Legende von Lorelei)  hatten wir aus der Seilbahn einen wunderbaren Ausblick über die Weinberge.
Wie habe ich meine Freizeit verbracht? Ich habe das Theaterstück "Romeo und Julia" auf Englisch mit der Klasse meiner Gastschwester angeschaut. Ich habe an dem Geburtstag meiner Gastmutter teilgenommen und mitgefeiert. In der Schule Steinmühle wurde ein Theaterstück namens "Die Welle" von den Schülern dargestellt. In Marburg wurde das Farbrauschfestival veranstaltet, das ich sehr genossen habe. Natürlich haben wir alle Fußballspiele der deutschen Mannschaft mit voller Begeisterung angeguckt.
Selbstverständlich wollte ich noch bleiben, noch nicht nach Hause fahren. Es gibt mehrere Gründe dafür: Es hat mir einfach riesig gefallen, wir konnten leider den Sieg der deutschen Fußballmannschaft nicht miterleben. Die Zeitpunkt hatte einen Vorteil: wir trafen die spanischen Austauschschüler und haben uns angefreundet.
Ich bin dort ruhiger geworden, hatte keinen Stress; wusste, dass ich in Sicherheit bin. Ich habe mein Ziel erreicht, sogar gelang es besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Dieses Stipendium hat bestätigt, dass ich in der Zukunft ausschließlich in Deutschland leben will. Ich bedanke mich bei meiner Schule, dem DNG, weil dieser Aufenthalt ohne diese Schule nicht zustandegekommen wäre.
 
Loretta Wágner
 
Alumni-Fragebogen
Mittwoch, den 18. September 2013 um 10:54 Uhr

Liebe DNG-Alumni, die die Schule überlebtwink, aber nicht vergessen haben!... heart

Wenn ihr auf das Link unten klickt, könnt ihr mit Hilfe eines Fragebogens eure Meinung über das DNG äußern. Was habt ihr der Schule zu verdanken, was habt ihr profitiert, was würdet ihr der jetzigen Schulleitung raten...? Durch solche und ähnliche Fragen könnt ihr helfen, dass das DNG besser ... und noch besser... wird!cool

Das Ausfüllen dauert ca. 5 Minuten und ist für uns eine große Hilfe!

Wir danken herzlichst!

Fragebogen online ausfüllen

 
Ein Monat mit Stipendium in Deutschland
Donnerstag, den 12. September 2013 um 07:39 Uhr
Anna Hetényi (Klasse 12.B) hat dank ihrer hervorragenden Schul- und Wettbewerbergebnisse ein Stipendium des Pädagogischen Austauschdienstes gewonnen und hat so im Sommer einen unvergesslichen Monat in Deutschland verbringen können. Über ihre Erlebnisse könnt ihr hier lesen. Anna gratulieren wir herzlichst und wünschen ihr weitere Erfolge!!
 
Kirgisistan, Bulgarien, Rumänien, Japan, Malaysien, Deutschland und Ungarn vertraten sich in meiner Gruppe im August 2013, unter der Organisierung und Führung des Pädagogischen Austauschdienstes.
Weil ich an vielen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen habe, und mein Durchschnitt gut war, habe ich dieses Stipendium bekommen. Ernst gesagt, habe ich darauf nicht so sehr gewartet, ich konnte mir nicht vorstellen, was wir einen Monat lang in Deutschland unternehmen werden, außerdem hatte ich Angst vor den Anderen, die alle aus verschiedenen Ländern mit eigener Kultur kamen.
Aber wir hatten keine einzige Minute, die wir nicht mit einem spannenden, unterhaltsamen Programm verbracht hätten. Museen, Theater, Karaoke, Bowling, Stadtspiel usw. Vor den Anderen brauchte ich auch gar keine Angst zu haben. Alle waren völlig nett, und bereit, die anderen Kulturen, Religionen kennen zu lernen. Auch das war „nicht schlecht“, dass wir zweimal pro Tag in einem speziellen Restaurant gegessen haben und die wichtigsten Großstädte Deutschlands (Bonn, Köln, Berlin, Lübeck, Potsdam, Hamburg, München) aufgesucht haben.
Die Familie, bei der ich zwei Wochen lang neben Hamburg gewohnt habe, war einfach perfekt. Das Mädchen hatte dieselben Hobbys, wie ich, wir haben uns sehr viel unterhalten, gelacht, gequatscht und Unterhaltungsmöglichkeiten ausprobiert.
Insgesamt haben wir sowohl mit der Gruppe, als auch mit der Familie eine unvergessliche Zeit zusammen gehabt, die in ein paar Zeilen nicht zu erzählen ist.
 
Haniel-Stiftung
Montag, den 02. September 2013 um 08:21 Uhr

Réka Ürögi (13.B) verbrachte - als „Lohn“ für ihre tolle Leistung - im Rahmen eines Sommerstipendiums zwei Wochen in Deutschland. „Neoliberalismus“, Diskussionen, Zeitungsschreiben, Kaffee- und Kuchen, paddeln und viel-viel Spaß…! Ihr könnt hier ihren Bericht lesen!

Stipendium in Waldenburg
 
Dieses Jahr habe ich ein Stipendium bekommen, das ermöglichte, dass ich zwei Wochen in Waldenburg (Sachsen) verbringen konnte. An der Akademie Waldenburg waren dieses Jahr 5 Länder (Ungarn, Deutschland, Tschechien, die Slowakei und Rumänien) beteiligt mit je 13 Schülern.
Nach einer 12-stündigen Reise aus Budapest erreichten wir das Internat im Waldenburg; das wurde für zwei Wochen unser Zuhause. Hier haben wir unsere Zimmerkammeraden kennengelernt. Wir waren zu zweit in einem (netten, aber etwas engen) Zimmer. Die Schule war gegenüber dem Internat und zwischen den zwei Gebäuden gab es den Hof. Die Akademie hatte auch eine Turnhalle und ein Basketballfeld, also war für die unterschiedlichen Sportarten geeignet. Am ersten Abend nach der Ankunft gab es das erste Plenum, wo uns die Akademieleiter (Thomas, Jonas und Mónika) die Regeln erklärten und danach fanden die ersten Kurse an der Akademie statt.
Ich habe den Kurs W.3. Globalisierung und Entwicklung gewählt, wo wir über zwei Wochen verschiedene Themen behandelten, u.a. die Modernisierungstheorien, die Dependenztheorie, den Neoliberalismus, die wichtigsten Institutionen der Welt, was auch durch das Beispiel von Botswana dargestellt wurde und nicht zuletzt die Post-Development-Theorie. Jedes Thema mussten zwei oder drei Leute erarbeiten und davon mussten sie ein Referat halten. Ich war mit einem Deutschen zusammen und wir haben das Thema Neoliberalismus bekommen, was sehr interessant war. Nach einem Referat sollten die Zuhörer ein Feedback geben und dann haben die Referenten eine Diskussionsfrage gestellt, was im Kurs besprochen werden musste. Außerdem haben wir uns bei einem Thema mit mehreren kleineren Themen beschäftigt, so zum Beispiel mit den wichtigsten Indizes und den internationalen Organisationen.
Am Samstag, den 3. August haben wir eine Rotation gemacht, wo wir unseren Kurs vorstellen sollten. Wir mussten wieder Referate halten, dann Feedback geben und nehmen. Außerdem sollten wir in den nächsten Tagen eine Abschlusszeitung anfertigen; jeder musste einige Seiten über ihr/sein Protokollthema schreiben und dann wurden diese zu einem Dokument zusammengelegt.
Jeden Tag hatten wir dreimal 2 Stunden Kurs, inzwischen gab es Kaffee- und Kuchenpause, und nach dem Mittagessen 2 Stunden Chor. Die Musik war ein zentrales Motiv an der Akademie, außer dem Chor gab es noch ein Band und ein Orchester. Am 8. August hatten wir auch ein Konzert im Schloss von Waldenburg, wo alle ihr Talent präsentieren konnten. Abends gab es die sog. KüAs (kursübergreifende Angebote), die von den Schülern angeboten werden konnten, egal ob es Sport, Sprachkurs oder etwas anderes war. So konnten wir neue Sprachen kennenlernen, oder nur fit bleiben.
Am 30. Juli machten wir eine Exkursion. Wir konnten von vier Möglichkeiten wählen: Dresden, oder Weimar besichtigen, eine Kanutour oder eine Fahrradtour machen. Ich nahm an der Kanutour teil, wir paddelten ca. 15 km und dann haben wir den Rückweg zu Fuß zurückgelegt. Es hat echt Spaß gemacht.
Der Sport war auch wichtig während diesen zwei Wochen, am Freitag Abend wurde auch ein Volleyballturnier veranstaltet, wo die Kurse gegeneinander kämpften. Zum Glück hatten wir die besten Spieler, deshalb war es keine Überraschung, dass wir das Turnier gewonnen haben. Auch die Cheerleader-Teams waren im Kampf miteinander, aber diese Runde konnten wir leider nicht gewinnen. Nach dem Turnier hatten wir die sog. Halbzeit-Party im Partykeller. Alle hatten Spaß und wir tanzten bis zum nächsten Morgen.
Am letzten Abend fand der sog. Bunte-Abend statt, wo jeder etwas Orangenfarbiges tragen sollte. Hier konnten die Kurse wieder etwas vorführen, außerdem gab es Solo-Aufführungen, und der Band hat auch gespielt. Danach gab es wieder eine große Party, wir haben wieder sehr viel getanzt. Am nächsten Tag sind alle weggefahren, wir waren sehr traurig, weil wir eine sehr spannende Zeit miteinander verbracht haben. Meiner Meinung nach waren diese zwei Wochen sehr erfolgreich und interessant, ich konnte sehr viele neue Sachen kennenlernen, neue internationale Freundschaften schließen und die Deutsche Sprache üben, während ich auch viel Spaß hatte. Ich denke, ich werde diese zwei Wochen nie vergessen. 
 
 


  
Heute ist der 16. Dezember 2018 (Sonntag), es ist Etelka és Aletta-Tag. Morgen wird Lázár és Olimpia-Tag.

Aus dem Schuljahr nur noch...

Courtesy of Go Mylo Countdown

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